Stärkung der Dezentralisierung und guten finanziellen Regierungsführung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120640
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 15.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.558.145,25
Noch verfügbar
€ 4.941.854,75
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2023 - 31.08.2026 (geplant)
Startdatum
01.09.2023
Geplantes Enddatum
31.08.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de la Décentralisation et du Développement Local
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der Dezentralisierung und guten finanziellen Regierungsführung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120640; Strengthening decentralisation and good financial governance (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120640
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Kamerun hat in jüngster Zeit mehrere Gesetze verabschiedet, die eine verbesserte Gesetzgebung zum Ziel haben, darunter die Vision 2035 (2035 Vision) und die Nationale Entwicklungsstrategie 2020-2030 (National Development Strategy 2020-2030, NDS30). Dennoch bleibt der gesetzliche Rahmen unzureichend. Die lokale Verwaltung steht bei der Bereitstellung der notwendigen Ressourcen für die laufende Infrastrukturentwicklung und eine effiziente Erbringung staatlicher Basisleistungen vor Herausforderungen. Die vorhandenen Mittel decken die tatsächlichen Finanzbedarfe der Gemeinden nicht komplett ab. Infolgedessen haben die staatlichen Basisleistungen für die Bevölkerung weder die erforderliche Qualität noch den notwendigen Umfang. Zusätzlich erschweren schwache Institutionen und unangemessene Maßnahmen die öffentliche Transparenz. Lokale politische Zielsetzungen gehen in ihren Formulierungs- und Weiterentwicklungsprozessen nicht in angemessener Weise auf die Bedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten der Bevölkerung vor Ort ein. Insbesondere betrifft dies Frauen, Mädchen und andere besonders schutzbedürftige und marginalisierte Gruppen. Ziel: Die Regierungsführung in Kamerun gestaltet sich dezentraler und bürgerorientierter. Sie legt einen besonderen Schwerpunkt darauf, Frauen miteinzubeziehen und die Geschlechtergleichheit zu fördern. Vorgehensweise: Um die Ziele zu erreichen, setzt das Vorhaben folgende Maßnahmen um: • Es unterstützt Gemeinden in ausgewählten Partnerregionen dabei, eine wirkungsvollere Rolle in der lokalen Regierungsführung einzunehmen. Geschehen soll dies, indem die Gemeinden ihre Basisdienstleistungen verbessern und in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen auf eine höhere Teilhabe, mehr Dialog und Rechenschaftspflicht hinarbeiten. • Es mobilisiert finanzielle Ressourcen, um lokale Behörden zu unterstützen und die Einnahmen vor Ort zu erhöhen. • Es verbessert die Effektivität und Transparenz im Umgang mit Steuereinnahmen und öffentlichen Ausgaben in den Einrichtungen der Finanzverwaltung und ausgewählten Ministerien.