Stärkung des Gesundheitssystems und der Pandemiebekämpfung in Libyen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202120772
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libyen
- Finanzierungsvolumen
- € 4.900.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.897.142,89
- Noch verfügbar
- € 2.857,11
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2022 - 30.08.2025
- Startdatum
- 01.06.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.08.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Health
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Gesundheitswesen allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Medizinische Aus- und Fortbildung; COVID-19-Bekämpfung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Stärkung des Gesundheitssystems und der Pandemiebekämpfung in Libyen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120772; Strengthening the health system and pandemic response in Libya (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120772
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Jahrelange Konflikte, politische Instabilität und unzureichende Mittelzuweisungen haben das Gesundheitssystem in Libyen geschwächt und zur Stagnation und zunehmenden Verschlechterung der Gesundheit von Müttern und Kindern beigetragen. Nichtübertragbare Krankheiten und Infektionskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wie die Covid-19-Pandemie gezeigt hat, ist es für Libyen schwer, rasch auf Krankheitsausbrüche in Gemeinden zu reagieren. Ziel: Das libysche Gesundheitssystem wird effizient verwaltet und ist besser darauf vorbereitet, gegen meldepflichtige Infektionskrankheiten vorzugehen. Vorgehensweise: In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium Libyens unterstützt das Vorhaben das libysche Gesundheitswesen durch die Verbesserung der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften und den Ausbau des nationalen Überwachungs- und Reaktionssystems für meldepflichtige Krankheiten. Hierfür werden Fachkräfte für das Management des libyschen Gesundheitswesens und Gesundheitspersonal geschult. Gemeinsam mit den libyschen Ministerien für Gesundheit und Hochschulbildung werden Module für die Aus- und Weiterbildung medizinischen Personals an nationale und internationale Akkreditierungsstandards angepasst. Dozent*innen an Bildungseinrichtungen für Gesundheit werden in moderner Didaktik geschult. Eine Strategie für ein nationales Dateninformationssystem für meldepflichtige Krankheiten wird entwickelt und in fünf Gemeinden erprobt. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch den Aufbau einer Hochschulkooperation zwischen Libyen, der Maghreb-Region und Europa und hier vor allem Deutschland.