PASSIP - Stärkung des nationalen landwirtschaftlichen Beratungs- und Ausbildungswesens in Mali

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120863
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mali
Finanzierungsvolumen
€ 15.790.526,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.790.526,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.274.252,85
Noch verfügbar
€ 8.516.273,15
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.12.2021 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
15.12.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Landwirtschaftsministerium
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Landwirtschaftsentwicklung; Landwirtschaftliche Beratung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening the national agricultural extension and training system in Mali (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120863; PASSIP - Stärkung des nationalen landwirtschaftlichen Beratungs- und Ausbildungswesens in Mali (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120863
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Etwa 80 Prozent der malischen Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft und erwirtschaftet rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts. Die verbreitetste Form ist der Regenfeldbau zur Selbstversorgung. Die Abhängigkeit von der Landwirtschaft macht Mali jedoch verwundbar gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Die Hälfte der ländlichen Bevölkerung lebt zudem unterhalb der Armutsgrenze und ist von Unter- und Mangelernährung betroffen. Kleinbewässerung und landwirtschaftliche Beratung spielen eine zentrale Rolle, um die Landwirtschaft widerstandsfähiger zu machen und die wirtschaftliche Lage und die Ernährungssituation zu verbessern. Aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten und der vorhandenen Wasserreserven verfügt Mali über ein großes Bewässerungspotenzial. Ziel: Landwirt*innen übernehmen innovative agrarökologische Methoden in der Kleinbewässerung. Dadurch verbessern sich die landwirtschaftliche Produktivität und die Ernährungssicherung. Vorgehensweise: Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Global Affairs Canada (GAC) unterstützt das Vorhaben die langfristige Inwertsetzung der Kleinbewässerungsanlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das Vorhaben in drei Handlungsfeldern: - Es erarbeitet eine Neuauflage des Nationalen Programms für Kleinbewässerung (PNIP) auf Basis der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen. Dieses wird zunehmend ökonomische, agrarökologische, gender- und ernährungssensible Aspekte integrieren. - Es unterstützt die Ministerialdirektion für Landwirtschaft (DNA) dabei, ein nationales landwirtschaftliches Beratungssystem (SNCA) zu verabschieden und eine integrierte Rahmenplanung in zwei ausgewählten Regionen zu erarbeiten. - Um die langfristige Inwertsetzung der Kleinbewässerungsanlagen zu gewährleisten, entwickelt das Vorhaben an ausgewählten Standorten inklusive und integrierte Entwicklungspläne mit den Nutzer*innen. Zudem berät es Kleinbäuerinnen und -bauern sowie die Mitglieder der Bauernorganisationen und Wassernutzerkomitees bei deren Umsetzung.