Abwasser- und Abfallprogramm sauberes Mali

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120871
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mali
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.504.115,76
Noch verfügbar
€ 495.884,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.12.2021 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
15.12.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'Energie et de l'Eau
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Abwasser- und Abfallprogramm +apos;sauberes+apos; Mali (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120871; Proper Mali (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120871
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Mali hat sich in seiner nationalen Entwicklungsstrategie hohe Ziele zur nachhaltigen Klimapolitik, besonders zur Wasser-, Sanitär und Abfallwirtschaft, gesetzt. Während sich der Zugang zur Trinkwasserversorgung stetig verbessert, bleibt das Land bei den kommunalen Dienstleistungen in der Abwasser- und Abfallwirtschaft weit hinter den Erwartungen zurück. Dies liegt vor allem am lahmenden Dezentralisierungsprozess und an der langsamen Infrastrukturentwicklung. Die Gesamtlage erschwert die Lebensbedingungen besonders für Frauen, die traditionell für die Haushaltslatrinen und den Hausmüll zuständig sind. Unsachgemäße Entsorgung führt zu gravierenden Umweltproblemen und gefährdet die Wasserressourcen. Gleichzeitig werden wertvolle Rohstoffe aus Abfällen nicht sortiert und in Wert gesetzt. Es fehlt an Regulierungsstrukturen, Finanzen und gut ausgebildeten Fachkräften. Ziel: Die Sanitärversorgung und die Kreislaufwirtschaft ist in kleinstädtischen Zentren der Interventionsgemeinden für 40 Prozent der Einwohner*innen verbessert und umweltverträglicher. Vorgehensweise: Um verbesserte Rahmenbedingungen in der Abfall- und Abwasserwirtschaft zu schaffen, arbeitet das Vorhaben mit dem Umweltministerium und dessen Fachbehörden zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf der lokalen Zusammenarbeit mit 27 Gemeinden. Das Vorhaben fördert Gemeindezweckverbände dabei, Referenzprojekte zur Sanitärversorgung und Abfallwirtschaft umzusetzen. Fachorganisationen wie die Bremen Overseas Research and Development Association (BORDA) unterstützen darin, neue Abfallanlagen in Betrieb zu nehmen. Weitere Partner sind das malische Arbeitsministerium und die SRH Hochschule Berlin, die den Wissenstransfer an malische Fortbildungsinstitute sicherstellen, damit die Erfahrungen anderswo im Land genutzt werden können. Parallel unterstützt das Vorhaben Kleinunternehmen dabei, sortierte Abfälle durch Recycling in Wert zu setzen. Dies ist entscheidend, um Lücken in der Kreislaufwirtschaft und Beschäftigungsförderung zu schließen. Jungunternehmer*innen und Frauen werden dabei besonders gefördert.