Förderung einer verantwortungsvollen Regierungsführung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202120905
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Mauretanien
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 9.763.888,04
- Noch verfügbar
- € 236.111,96
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2022 - 31.12.2025 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und Entwicklung
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung einer verantwortungsvollen Regierungsführung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120905; Promoting good governance in Mauritania (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120905
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Mauretanien ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Trotz seines relativen Rohstoffreichtums lag es 2024 auf Platz 164 von 192 Ländern im Index der menschlichen Entwicklung. Beim Pro-Kopf-Einkommen landete das Land sogar nur auf Platz 169. Die zentralen Faktoren: Korruption, schwache Institutionen, ineffiziente Verwaltung und undurchsichtige Entscheidungen. Ziel: Die mauretanische Regierung priorisiert zunehmend die Dezentralisierung als ein zentrales Werkzeug für die Entwicklung des Landes. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die Verantwortlichen zur Dezentralisierung darin, lokal und regional stärkere staatliche Institutionen zu schaffen. Ziel ist, die Verantwortung für zentrale staatliche Leistungen, wie die Erstellung von Dokumenten, schrittweise an Gemeinden und Regionen zu übertragen, um Entwicklung dezentral zu steuern und an den Bedarfen der lokalen Bevölkerung auszurichten. Dafür berät das Vorhaben die Generaldirektion für Dezentralisierung und lokale Entwicklung im Innenministerium darin, den Prozess zu lenken. Es berät zudem das neue Dezentralisierungsministerium dabei, besser zu kommunizieren, um die Dezentralisierung in Mauretanien stärker zu priorisieren. Darüber hinaus wird das Finanzministerium mit Werkzeugen ausgestattet, mit denen es kommunale Haushalte besser verwalten und überwachen kann. Das Vorhaben unterstützt es ergänzend dabei, wichtige Reformen zu kommunalen Steuern umzusetzen. Und ausgewählte Partnergemeinden und Regionen berät das Vorhaben darin, ihre Haushaltsführung effizienter und transparenter zu gestalten, die Bürgerbeteiligung zu erhöhen und die Entwicklung in ihrem Gebiet stärker an den Bedarfen der Bevölkerung zu orientieren.