Förderung von Unternehmens- und Finanzdienstleistungen in Namibia

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120939
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 4.520.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.869.976,02
Noch verfügbar
€ 650.023,98
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Finance and Public Enterprises (MFPE)
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Geschäftspolitik und -verwaltung; Finanzsektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promotion of Business Advisory and Transformational Services II (ProBATS) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120939; Förderung von Unternehmens- und Finanzdienstleistungen in Namibia (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120939
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die namibische Wirtschaft ist von Rohstoffexporten und Tourismuseinnahmen abhängig und starken Schwankungen unterworfen. Das Wirtschaftswachstum ist seit 2015 überwiegend rückläufig und wurde durch die Corona-Pandemie zusätzlich gebremst. Das hat vor allem kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) getroffen, die Arbeitsplätze abbauen mussten. Für einen inklusiven wirtschaftlichen Aufschwung bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen sowie einer höheren Produktivität und Innovationsfähigkeit. Zu diesem Zweck muss ein Umfeld geschaffen werden, in dem die Privatwirtschaft gedeihen und zum Wachstum beitragen kann. Mit Blick auf die wichtige Rolle von KKMU hat die Regierung daher den nationalen Entwicklungsplan (2016 bis 2022) auf den Weg gebracht. Das Ziel ist, Wertschöpfungsketten aufzubauen, um den Export von Rohstoffen zu reduzieren und KKMU an der Verarbeitung im Land zu beteiligen. Ziel: Kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von der wirtschaftlichen Erholung. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet zum einen direkt mit KKMU und kommerziellen Finanzdienstleistern zusammen. Zum anderen befähigt es Wirtschaftsverbände und bestehende Programme dazu, Unternehmen bedarfsgerecht zu unterstützen. Darüber hinaus setzt es sich für einen angemessenen institutionellen und regulatorischen Rahmen ein. Dazu arbeitet es in zwei Komponenten: 1. Privatwirtschaftsförderung schärft die strategische Ausrichtung von Unternehmensverbänden und passt ihre Unternehmensdienstleistungen an die Bedürfnisse von KKMU an. Im Fokus stehen optimierte Produktionsprozesse und niedrigere Produktionskosten. 2. Finanzsystementwicklung verbessert den Zugang zu Finanzdienstleistungen für KKMU und begleitet Finanzdienstleister dabei, ihr Angebot weiterzuentwickeln. Die verbesserten Dienstleistungen werden zusammen mit Schulungen für KKMU angeboten, um Investitionen und integratives Wachstum zu fördern. In beiden Komponenten finden Trainings statt, um die unternehmerischen und finanziellen Kompetenzen von KKMU in Namibia zu fördern.