Ländliche Entwicklung und produktive Landwirtschaft - Förderung der produktiven Landwirtschaft (PromAP) Phase IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202120996
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Niger
Finanzierungsvolumen
€ 24.841.429,58
Kofinanzierter Betrag
€ 7.810.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.353.813,32
Noch verfügbar
€ 9.487.616,26
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Wirtschafts- und Finanzministerium
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Aus- und Fortbildung im Bereich Landwirtschaft; Landwirtschaftsentwicklung; Landwirtschaftliche Beratung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promotion of the productive agriculture Niger (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202120996; Ländliche Entwicklung und produktive Landwirtschaft - Förderung der produktiven Landwirtschaft (PromAP) Phase IV (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202120996
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Niger ist anfällig dafür, dass die Nahrung knapp wird. Dies resultiert aus der Lage, der wachsenden Bevölkerung und der Abhängigkeit von der Landwirtschaft. Landwirt*innen verwenden vor allem den Regenfeldbau – eine Form des Ackerbaus, die Regenwasser nutzt. Aufgrund des Klimawandels ist dieser zunehmend unsicher, so dass sie vermehrt auf den bewässerten Anbau ausweichen. Trotz der Trockenheit verfügt Niger über große Wasserreserven im Untergrund. Dieses Potenzial wird jedoch kaum genutzt. Ziel: Landwirt*innen, die in den Regionen Agadez, Tahoua und Tillaberi bewässerten Gartenbau betreiben, bewirtschaften ihre Flächen innovativ und ökologisch. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert, die Kleinbewässerung auszubauen. Dies beinhaltet zum Beispiel, die landwirtschaftliche Beratung qualitativ zu verbessern. Dafür werden Vertreter*innen von landwirtschaftlichen Verbänden zu Berater*innen fortgebildet. Die Beratung bewirkt zum Beispiel, dass größere Erträge erzielt werden. Gleichzeitig sorgt sie für eine ausgewogene Ernährung. Das Vorhaben schult die Berater*innen auch zu modernen Informationstechnologien – wie Smartphones. So können sie Beratungsgespräche mit weit entfernten Zielgruppen führen oder auch Schädlinge aus der Ferne ermitteln. Des Weiteren verbessert das Vorhaben, dass bewässerte Flächen langfristig nutzbar sind. Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, vermittelt es den Landwirt*innen agrarökologische Methoden. Bodenschutz erhöht zudem die Verfügbarkeit von Grundwasser und verhindert, dass sich Boden abträgt. Weitere finanzielle Mittel der Vereinigten Staaten helfen dabei, die Aktivitäten auf weitere Gebiete auszudehnen. Die Beraterfirma ARGE ECO Consult setzt einen Teil der Maßnahmen um.