Verbesserung guter (lokaler) Regierungsführung in Sudan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202121069
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sudan
Finanzierungsvolumen
€ 12.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.023.336,42
Noch verfügbar
€ 9.976.663,58
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.07.2024 - 30.04.2028 (geplant)
Startdatum
16.07.2024
Geplantes Enddatum
30.04.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Finance and Economic Planning
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserung guter (lokaler) Regierungsführung in Sudan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121069; Enhancing Good Governance in Sudan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121069
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Sudan ist seit 2023 in einer schweren politischen und humanitären Krise. Die Armee und paramilitärische Kräfte der „Schnellen Einsatztruppen (Rapid Support Forces) kämpfen in einem Bürgerkrieg um die Macht. Damit einher gehen massive Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und Hunger. Lokale zivilgesellschaftliche Initiativen im Sudan sowie Sudanes*innen im Ausland leisten wichtige Nothilfe wie durch Hilfsgüter. Sie setzen sich zudem dafür ein, den Konflikt friedlich beizulegen und sozialen Zusammenhalt auszubauen. Neben großem Engagement und lokalem Wissen sind es fachliche und organisatorische Kompetenzen, die sie für ihre Arbeit mitbringen müssen. Zudem ist die Vernetzung untereinander wichtig, um sich optimal aufzustellen und politisch einzubringen. Ziel: Zivilgesellschaftliche Initiativen sind in der Lage, zu einer friedlichen und inklusiven Entwicklung im Sudan beizutragen. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Vertreter*innen und Sudanes*innen im Ausland dabei, ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu berät das Projekt sie fachlich und organisatorisch – besonders Organisationen, die von Frauen und jungen Menschen geführten werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist es, lokale Initiativen finanziell zu fördern, die in ihren Gemeinden zu Frieden beitragen. Solche Initiativen arbeiten beispielsweise an Traumaarbeit, Kampagnen gegen Hassrede oder Dialogformaten. Ergänzend fördert das Projekt durch Beratung und Finanzierung die Vernetzung und Entwicklung von Strategien lokaler Initiativen und Organisationen. Das unterstützt sie auch darin, sich in die Friedensprozesse einzubringen und sich für eine inklusive Regierungsführung einsetzen. Das Vorhaben legt großen Wert auf konfliktsensibles Vorgehen. Es passt die Aktivitäten fortlaufend an die unbeständige Situation im Sudan an. Durch die kontinuierliche Analyse der lokalen und internationalen Kontexte sichert es zudem, dass die Maßnahmen wirksam und langfristig helfen.