Gemeindebasierte ländliche Entwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202121077
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südsudan
Finanzierungsvolumen
€ 48.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 31.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.724.472,11
Noch verfügbar
€ 35.275.527,89
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2022 - 31.03.2029 (geplant)
Startdatum
01.04.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
entfällt
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Gemeindebasierte ländliche Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121077; Community-Driven Rural Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121077
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Südsudan sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. Die meisten Menschen leben von Land- und Viehwirtschaft. Durch gewaltsame Konflikte und die Auswirkungen des Klimawandels werden jedoch nur wenige Flächen landwirtschaftlich genutzt. Zudem verringern Fluchtbewegungen den sozialen Zusammenhalt. Häufig fehlt es an Aus- und Weiterbildungen zu klimaangepasster landwirtschaftlicher Produktion. Lokale Verwaltungen können die Herausforderungen häufig personell, organisatorisch und institutionell nicht bewältigen. Ziel: Ländliche Gemeinden tragen eigenverantwortlich dazu bei, eine klimaangepasste und ernährungssichernde Landwirtschaft auszuweiten und vielfältig aufzustellen. Dabei stützen sie sich auf partizipative Entwicklungsplanung und berücksichtigen Katastrophenrisiken. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert den Auf- und Ausbau einer ertragreichen, agrarökologischen und klimaangepassten Landwirtschaft, um die Lebensbedingungen und Perspektiven zu verbessern. Hierfür agiert es in drei Handlungsfeldern: 1. Gemeindeentwicklung partizipativ planen Das Vorhaben berät regionale Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Verantwortliche dabei, konflikt- und geschlechtssensible, risikoinformierte und partizipative Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Die Gemeinden stärken so ihren sozialen Zusammenhalt und ihre Klimaresilienz. Das Vorhaben bereitet zudem Lernerfahrungen zur Politikberatung auf. 2. Kompetenzen zur Landwirtschaft ausbauen Das Vorhaben verbessert für Kleinbäuerinnen und -bauern sowie weiteren landwirtschaftlichen Vertreter*innen den Zugang zu Produktionsmitteln, Märkten und Dienstleistungen. Es fördert dabei besonders Frauen und junge Erwachsene im ländlichen Raum. 3. Natürliche Ressourcen managen und Katastrophenrisiken berücksichtigen Das Vorhaben baut die Fähigkeiten der Gemeinden aus, Katastrophenrisiken – einschließlich Klimarisiken wie Dürren – zu ermitteln und zu kartieren. Anschließend erstellt es Aktionspläne für vorbeugende und mitigierende Maßnahmen.