Lokale und regionale Wirtschaftsförderung im Libanon
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202121200
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 7.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 43.742,72
- Noch verfügbar
- € 7.456.257,28
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2025 - 31.08.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.09.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Agriculture
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Lokale und regionale Wirtschaftsförderung im Libanon (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121200; Strengthening Local Economy in Lebanon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121200
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der Libanon befindet sich nach Jahren der politischen Instabilität und andauernden Wirtschaftskrisen in einer sehr schwierigen politischen und ökonomischen Situation. Die Agrarwirtschaft ist unterfinanziert und wurde politisch vernachlässigt, weshalb der Libanon sein landwirtschaftliches Potenzial nicht nutzt. Daher muss das Land den überwiegenden Teil seiner Nahrungsmittel importieren. Zusätzlich ist der Agrarbereich durch die negativen Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Ziel: Die Bäuerinnen und Bauern sowie Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft verbessern die Qualität und Quantität ihrer Produktion und erschließen sich neue Märkte. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt Landwirt*innen dabei, sich nationale und globale Märkte zu erschließen. Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass das Vorhaben die Bäuerinnen und Bauern darin schult, in der internationale Qualitätsstandards einzuhalten. Ebenfalls verbindet das Vorhaben die landwirtschaftlichen Produzent*innen im Rahmen von sogenannten Vertragsanbausystemen mit der abnehmenden Industrie, etwa Müller oder Nudelhersteller. So sichert es die Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte. Zudem baut das Vorhaben ein stabiles Beratungs- und Serviceangebot für privatwirtschaftliche Akteur*innen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf. Das Vorhaben fördert dabei zum Beispiel unternehmerische Beratung für die ländliche Privatwirtschaft, damit diese ihre unternehmerischen Prozesse verbessern kann. Ziel ist es dabei, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im ländlichen Raum zu fördern. Darüber hinaus berät das Vorhaben das nationale Landwirtschaftsministerium dabei, bessere Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft im ländlichen Raum zu schaffen. Dies ist beispielsweise durch weitere Handelsabkommen mit Nachbarländern oder durch Unterstützung von Laboren, die Rückstände bei Nahrungsmitteln messen, möglich.