Jugendbeschäftigung und Resilienz fördern in Zentralamerika (CaPAZ II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202121382
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Zentralamerika, Karibik & Mexiko
- Finanzierungsvolumen
- € 6.980.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.290.585,06
- Noch verfügbar
- € 689.414,94
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2023 - 31.05.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.05.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Sistema de la Integración Centroamericana
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Jugendbeschäftigung und Resilienz fördern in Zentralamerika (CaPAZ II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121382; Promotion of Youth Employment and Resilience in Central America (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121382
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Zwei von drei Personen in Guatemala, Honduras und El Salvador sind unter 30 Jahre alt. Sie sind oft von sozialer Ausgrenzung und Gewalt betroffen. Mord ist zudem die häufigste Todesursache für Zehn- bis 19-Jährige. Soziale Ungleichheit und Diskriminierung verhindern den Zugang zur Berufsaus- und Fortbildung sowie zum Arbeitsmarkt. Junge Menschen erfahren außerdem Mehrfachdiskriminierung, wenn sie weiblich sind, der LGBTIQ-Community angehören oder mit einer Behinderung leben. Besonders problematisch ist die Situation für inhaftierte Jugendliche, vor allem Männer. Die Jugendarbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven ebnen den Weg für Migration oder Rekrutierung durch Jugendbanden. Ziel: Jugendliche aus Stadtvierteln mit hohem Gewaltaufkommen haben ihre psychosoziale Resilienz und Beschäftigungsfähigkeit gestärkt und konnten Fähigkeiten entwickeln, die ihnen Alternativen zu Gewalt und irregulärer Migration bieten. Vorgehensweise: Das Projekt ist in vier Handlungsfeldern tätig: 1. Es schult Mitarbeitende lokaler und nationaler Einrichtungen sowie sozial aktive Jugendliche, um die psychosoziale Resilienz von Jugendlichen zu fördern. 2. In besonders gefährlichen Stadtvierteln baut es das non-formale Berufsbildungsangebot für mehrfachdiskriminierte Jugendliche aus. 3. Unternehmen, die grüne oder digitale Jobs anbieten, werden unterstützt, erfolgreiche Praktiken zu entwickeln, damit Jugendliche einen Job finden können. 4. Das Vorhaben setzt einen Jugendrechtsansatz um und erprobt, wie Jugendpartizipation in der Entwicklungszusammenarbeit gestaltet werden kann. Ein Jugendbeirat begleitet die Umsetzung. Politischer Partner ist das Generalsekretariat des Zentralamerikanischen Integrationssystems (Secretaría General del Sistema de la Integración Centroamericana, SG-SICA), der ausführende regionale Partner ist das Sekretariat für soziale Integration Zentralamerikas (Secretaría de la Integración Social Centroamericana, SISCA). Das Projekt fördert das gemeinsame Lernen zwischen Nachbarländern in Zentralamerika und berät regionale Akteure des Zentralamerikanischen Integrationssystems.