Reform der Öffentlichen Finanzen – Finanzierung der Agenda 2030

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202121473
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 7.272.727,00
Kofinanzierter Betrag
€ 2.272.727,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.687.391,94
Noch verfügbar
€ 2.585.335,06
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2022 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.10.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Finanzministerium der Republik Serbien
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Public Finance Reform - Financing Agenda 2030 (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121473; Reform der Öffentlichen Finanzen – Finanzierung der Agenda 2030 (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121473
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Serbien möchte Mitglied der Europäischen Union (EU) werden. Zudem hat es die Agenda 2030 mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen unterzeichnet. Eine leistungsfähige, transparente und verantwortungsbewusste öffentliche Finanzverwaltung ist für beides die Grundlage. EU-Standards und Vorgaben dienen dabei als Orientierung für notwendige Reformen. Die Prinzipien der Agenda 2030 wie „niemanden zurücklassen und „geteilte Verantwortung geben die Richtung vor, wie Reformen umgesetzt werden sollten. In Serbien fehlen jedoch der Zivilgesellschaft Möglichkeiten mitzubestimmen und notwendige Reformen werden nicht konsequent umgesetzt. Ziel: Serbien hat zentrale Reformschritte für den EU-Beitritt und die Agenda 2030 realisiert. Gleichzeitig können zivilgesellschaftliche Akteur*innen besser dazu beitragen, dass Reformen evidenzbasiert und konstruktiv umgesetzt werden. Vorgehensweise: Das Vorhaben greift Maßnahmen des serbischen Reformprogramms auf, die sich mit der Verwaltung öffentlicher Finanzen befassen. Diese sollen die interne Finanzkontrolle effektiver gestalten und die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Finanzsystems erhöhen. Darüber hinaus berät das Vorhaben staatliche Institutionen, vor allem das Statistikamt und das Sekretariat für öffentliche Politik, dabei, die Agenda 2030 wirkungsvoll und zusammenhängend zu koordinieren, umzusetzen und zu überwachen. Für eine partizipative, transparente und rechenschaftspflichtige Politikgestaltung ist es notwendig, dass sich nichtstaatliche Akteure an der Entscheidungsfindung und Überwachung zur Agenda 2030 beteiligen. Deshalb unterstützt das Vorhaben „SDGs for All, eine Plattform verschiedener Interessensvertreter*innen, die einen Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Unternehmen, Wissenschaft, Medien und Bürger*innen zur Agenda 2030 ermöglicht. Mit seinem Ansatz trägt das Vorhaben außerdem dazu bei, die Politik für die angestrebten Reformen besser zu koordinieren. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung Serbiens.