Unterstützung der sozialen Inklusion in Serbien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202121481
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Serbien
- Finanzierungsvolumen
- € 9.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.318.312,43
- Noch verfügbar
- € 2.181.687,57
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2023 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für Arbeit, Beschäftigung, Veteranen und soziale Angelegenheiten
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Stadtentwicklung und -verwaltung; Menschenrechte; Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Support to Social Inclusion (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121481; Unterstützung der sozialen Inklusion in Serbien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121481
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Trotz des Wirtschaftswachstums der letzten Jahre können nicht alle Bevölkerungsgruppen Serbiens gleichberechtigt am sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. Geschlechtsspezifische Diskriminierung und traditionelle Geschlechterrollen schränken die Perspektiven von Frauen und Mädchen ein. Zudem sind Minderheiten wie Angehörige der Roma und Menschen mit Migrationsbiografie von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Obwohl es entsprechende Richtlinien gibt, um die soziale Inklusion im Land zu fördern, sind diese lokal oft nur unzureichend in den Gemeinden umgesetzt. Es fehlen Angebote für eine effektive soziale und wirtschaftliche Inklusion, die geschlechtsspezifische Bedarfe adressieren und verschränkte Vulnerabilitäten wie Migrationsbiografien mitdenken. Ziel: Die soziale Inklusion von Frauen und Mädchen sowie benachteiligten Gruppen ist verbessert. Vorgehensweise: Im Mittelpunkt der Planung und Umsetzung des Vorhabens steht es, die Rechte, Ressourcen und Repräsentation für und von Frauen in ihrer ganzen Vielfalt zu verbessern. Dabei arbeitet es in drei Handlungsschwerpunkten: - Es unterstützt 20 ausgewählte serbische Gemeinden dabei, gendersensible soziale Dienstleistungen anzubieten. Beispielsweise wird in der Gemeinde Lebane eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen eingerichtet. Diese bietet zudem psychologische Unterstützung sowie eine Berufsberatung für Eltern. - Es entwickelt digitale und analoge Antidiskriminierungsmaßnahmen und setzt diese um, um Geschlechterstereotype, Gendernormen, Vorurteile und Ausgrenzung abzubauen. Beispielsweise setzte das Vorhaben eine landesweite Kampagne zur Prävention von geschlechterbasierter Gewalt und Femiziden um. - Es unterstützt die Verbesserung bestehender Richtlinien zur sozialen Inklusion. Beispielsweise berät das Vorhaben das Partnerministerium bei der Reform der veralteten Sozialschutzstrategie.