Marktorientierte Wertschöpfungsketten für Jobs und Wachstum in der ECOWAS Region (MOVE)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202121994
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 66.911.687,00
Kofinanzierter Betrag
€ 38.100.687,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 23.284.837,10
Noch verfügbar
€ 43.626.849,90
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 30.06.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
30.06.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
ECOWAS Kommission
Sektoren übergeordnet
Industrie
Sektoren untergeordnet
Agro-Industrien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Market-Oriented Value chains for jobs and growth in the ECOWAS region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202121994; Marktorientierte Wertschöpfungsketten für Jobs und Wachstum in der ECOWAS Region (MOVE) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202121994
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Nachfrage nach Reis in Afrika und Cashew in globalen Märkten steigt kontinuierlich. Damit könnte der Reis- und Cashewanbau für bessere Einkommen und Jobs in Westafrika sorgen, doch das Marktpotenzial bleibt bisher ungenutzt. Ziel: Die Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (Economic Community of West African States, ECOWAS) möchte durch eine Reisinitiative erreichen, dass sich die Menschen in der Region mit Reis vollständig selbstversorgen können ? derzeit sind es nur 50 Prozent. Die Lebensbedingungen von 100.000 Reis- und Cashewproduzent*innen in ausgewählten westafrikanischen Ländern sind deutlich verbessert. Die Wettbewerbsfähigkeit von heimischen Reis und Cashew ist erhöht, um die steigende regionale Nachfrage zu decken. Vorgehensweise: Das Projekt baut auf den Erfolgen der zwei Vorgängervorhaben ?Competitive Cashew Initiative (ComCashew) und ?Competitive African Rice Intiative (CARI) auf. Es unterstützt private Handlungsträger*innen dabei, ihre unternehmerischen Fähigkeiten und Investitionen auszubauen. Im Zentrum stehen 100 kleine und mittlere sowie große Unternehmen, die vor allem Reis und Cashew verarbeiten, dazu beraten und Innovationen begleiten. Das Projekt schult Cashew- und Reisproduzent*innen darin, die Produktivität zu erhöhen und dabei wirtschaftlich, ökologisch und klimaresilient vorzugehen. Zudem organisiert es einen öffentlich-privaten Dialog und eine Kooperation zwischen Entwicklungsländern, um Politik faktenbasiert sowie einkommen- und beschäftigungsorientiert zu gestalten. Das Projekt wird von der Bill and Melinda Gates Foundation sowie der Europäischen Union kofinanziert. Es kooperiert mit den Regionalorganisationen Beratender Internationaler Cashew-Rat (Consultative International Cashew Council, CICC), Afrikanische Cashew Allianz (ACA), Initiative für nachhaltige Nüsse (Sustainable Nut Initiative, SNI) und Nitidae.