Stärkung der Einflussnahme palästinensischer Flüchtlinge auf ihre Lebensbedingungen (PART II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122026
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 31.070.651,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 29.473.294,82
- Noch verfügbar
- € 1.597.356,18
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2022 - 30.12.2025
- Startdatum
- 01.01.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.12.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA)
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strengthening the influence of Palestinian refugees on their living conditions (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122026; Stärkung der Einflussnahme palästinensischer Flüchtlinge auf ihre Lebensbedingungen (PART II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122026
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Zukunft der palästinensischen Flüchtlinge ist eines der zentralen, nicht gelösten Temen des palästinensisch-israelischen Konflikts. Derzeit sind über 5,9 Millionen palästinensische Flüchtlinge beim Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) registriert. Viele von ihnen leben seit Generationen in Flüchtlingscamps in Jordanien, dem Libanon, dem Westjordanland, Gaza und Syrien. Die Lebensbedingungen sind von den Auswirkungen der Kriege im Gazastreifen und Libanon, der Zerstörung von Infrastruktur im Westjordanland sowie Armut, hoher Arbeitslosigkeit und eingeschränkten Rechten gekennzeichnet. Die unklare Zukunft des Gazastreifens und UNRWAs verstärken die Existenzängste palästinensischer Flüchtlinge. Die Camp-Bewohner*innen selbst haben kaum Möglichkeiten, ihre sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen zu verbessern, sowie Einfluss auf nationale und internationale Entscheidungsprozesse auszuüben. Ziel: Palästinensische Flüchtlinge haben mehr Einfluss darauf, ihre Lebensbedingungen selbst zu gestalten und ihre Bedarfe zu kommunizieren. Vorgehensweise: Um den Zugang von palästinensischen Flüchtlingen zu Entscheidungsprozessen zu erhöhen, verfolgt die GIZ einen konfliktsensiblen Multiakteur- und Multiebenenansatz. Das Projektteam arbeitet eng mit UNRWA, den Gastregierungen und gemeindebasierten Organisationen zusammen, um 1. Dialogstrukturen zu fördern und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in den Flüchtlingscamps zu finden. Damit Flüchtlinge langfristig mehr Mitsprache erhalten, begleitet die GIZ ihre Partner dabei, 2. interne Reformen umzusetzen und Strategien zu entwickeln. Palästinensische Flüchtlinge werden 3. bei der Entwicklung und Umsetzung eigener innovativer Maßnahmen begleitet, um ihre psychosozialen und sozioökonomischen Lebensbedingungen selbständig zu verbessern, z.B. durch Jugendinitiativen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in den Camps. Psychosoziale Arbeit in Gaza spielt hier für die traumatisierte Flüchtlingsgesellschaft eine besondere Rolle.