Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122034
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 16.550.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.590.189,83
Noch verfügbar
€ 5.959.810,17
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.10.2021 - 28.02.2026 (geplant)
Startdatum
07.10.2021
Geplantes Enddatum
28.02.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Partnerschaft gegen Wildtierkriminalität in Afrika und Asien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122034; Partnership against wildlife crime in Africa and Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122034
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Wildtierkriminalität bedroht nicht nur Wildtierbestände und ihre Lebensräume, sondern gefährdet auch die Wirtschaftsgrundlage sowie die Sicherheit und Stabilität betroffener Staaten. Die organisierte Wildtierkriminalität ist im Kern also ein Entwicklungsproblem und wirkt als viertlukrativstes transnational organisiertes Verbrechen fragilitätsfördernd. Elfenbein, Nashorn-Horn und Pangolin(schuppen) gehören zu den meistgehandelten illegalen Wildtierprodukten weltweit. Sie stammen überwiegend aus afrikanischen Ländern. Die größte Nachfrage besteht in asiatischen Ländern, in denen bestimmte Wildtierprodukte als Statussymbol gelten oder in der traditionellen Medizin genutzt werden. Gut organisierte kriminelle Netzwerke, hohe Gewinnmargen und eine teils schwache Regierungsführung sind Nährboden für Korruption entlang der gesamten illegalen Handelskette. Obgleich der großen Herausforderungen gab es in den letzten Jahren regional auch erste Erfolge zu verzeichnen. Trotzdem reichen insgesamt die Anstrengungen noch nicht aus, um die transnational organisierte Wildtierkriminalität erfolgreich einzudämmen. Ziel: Schlüsselakteur*innen setzen erprobte Ansätze breiter ein, um die transnational organisierte Wildtierkriminalität einzudämmen. Vorgehensweise: Die Ursachen und Lösungsansätze für die Eindämmung der Wildtierkriminalität sind komplex und erfordern länder-, regionen- und sektorübergreifende Maßnahmen. Das Vorhaben setzt in vier Handlungsfeldern an: Es stärkt Schlüsselakteur*innen in der Wildereiabwehr in grenzübergreifenden Schutzgebieten und berücksichtigt die entscheidende Rolle lokaler Gemeinschaften. Das Vorhaben verbessert die grenzübergreifende Zusammenarbeit bei Ermittlungen zu transnational organisierter Wildtierkriminalität. Es reduziert die Nachfrage, indem es gängige Konsummuster analysiert und zielgruppenspezifische Kampagnen durchführt. Es verbessert den nationalen und internationalen Austausch, bereitet Erfahrungen auf und verbreitet diese. Die Partnerschaft arbeitet zusammen mit den zuständigen Bundesministerien sowie deren nachgeordneten Behörden. Die Umsetzung in den Partnerländern erfolgt gemeinsam mit staatlichen und nichtstaatlichen Durchführungspartnern sowie mit anderen Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.