Beschäftigungsförderung und Privatsektorentwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122208
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mauretanien
Finanzierungsvolumen
€ 15.206.021,97
Kofinanzierter Betrag
€ 8.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.003.546,65
Noch verfügbar
€ 13.202.475,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2023 - 31.03.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und Entwicklung
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Employment promotion and private sector development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122208; Beschäftigungsförderung und Privatsektorentwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122208
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bis 2030 möchte Mauretanien international wettbewerbsfähiger werden, die Wirtschaft breiter aufstellen, Arbeitskräfte besser qualifizieren und langfristig wirtschaftlich wachsen. 44 Prozent der jungen Erwachsenen in Mauretanien befinden sich nicht in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis. Dem staatlichen Ausbildungssystem mangelt es an Ausbildungsplätzen, Ausstattung, qualifizierten Ausbilder*innen und Einbindung der Privatwirtschaft. Nur wenn die Ausbildung mit der Beschäftigung eng verzahnt wird, steigen die Chancen auf bessere Jobs und Einkommen. Damit gibt es langfristige berufliche Perspektiven im Land und wirkt es der Abwanderung qualifizierter Fachkräfte entgegen. Ziel: Absolvent*innen, die sich schulisch oder außerschulisch beruflich qualifizieren, finden leichter eine Arbeit. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das Ministerium für berufliche Bildung, Handwerk und Gewerbe (MFPAM) und seine nachgelagerten Institutionen, um eine qualitativ hochwertige und am Arbeitsmarkt orientierte berufliche Bildung zu ermöglichen. Dazu gehören die Entwicklung eines Verantwortlichkeitskonzepts, die Fortbildung des Personals, der intra- und interministerielle Austausch, die Kommunikation mit der Privatwirtschaft sowie die Überprüfung der beruflichen Bildungsqualität. Um inklusive Beteiligung zu fördern, bezieht das Vorhaben benachteiligte Gruppen – besonders Jugendliche und junge Frauen – in lokale Entscheidungsgremien ein. Es verbessert ferner die schulische und außerschulische Berufsausbildung durch innovative Ansätze, die praxisnahe Fähigkeiten bei Auszubildenden ausbauen. Dies beinhaltet aktualisierte Lehrpläne, moderne Lehrmethoden und kurzfristige Bildungsangebote, die dem Arbeitsmarkt entsprechen.