Förderung bedarfsgerechter beruflicher Qualifizierung und Jugendbeschäftigung (SKYE II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122224
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Nigeria
Finanzierungsvolumen
€ 39.160.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 6.560.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.732.889,68
Noch verfügbar
€ 28.427.110,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.10.2023 - 30.11.2026 (geplant)
Startdatum
11.10.2023
Geplantes Enddatum
30.11.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Federal Ministry for Budget and National Planning
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Skills Development for Youth Employment (SKYE) II in Nigeria (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122224; Förderung bedarfsgerechter beruflicher Qualifizierung und Jugendbeschäftigung (SKYE II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122224
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Nigeria ist von extremer Armut betroffen. Im Jahr 2022 betrug die Armutsrate 63 Prozent. Das Land hat mehr als 200 Millionen Einwohner*innen und eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Dabei soll sich die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 noch verdoppeln. Rund die Hälfte der arbeitsfähigen Personen ist unterbeschäftigt oder arbeitslos. Die betrifft vor allem junge Menschen. Es fehlt an qualifizierten Fach- und Arbeitskräften. Gleichzeitig sind Bildungsinstitutionen unzureichend ausgestattet und die berufliche Bildung kann aufgrund schlechter Qualität die Bedarfe des Arbeitsmarktes nicht decken. Initiativen zur Förderung des Berufsbildungssystems mangelt es an einer einheitlichen Strategie. Aus Mangel an Optionen migrieren viele Menschen aus ländlichen Gegenden in die wirtschaftlich florierenden Städte oder ins Ausland. Ziel: Der Zugang zum Arbeitsmarkt von aktuellen und zukünftigen Auszubildenden und Jobsuchenden in ausgewählten Bundesstaaten Nigerias ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt berufliche Aus- und Weiterbildungsprogramme, um den aktuellen Arbeitsplatzanforderungen gerecht zu werden. Hierzu arbeitet das Programm eng mit der Regierung, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammen. Schwerpunkte sind dabei: 1. Den öffentlich-privaten Dialog zwischen Regierung und Unternehmen voranbringen, um Empfehlungen zur Ausbildungspolitik und zur wirtschaftlichen Entwicklung zu erarbeiten. 2. Die Qualität der beruflichen Bildung verbessern. Dafür sollen Ausbildungsorganisationen beraten sowie neue Standards und duale Ausbildungsmodelle eingeführt werden. 3. Die Beschäftigung fördern, indem Jobcenter eingerichtet werden. Diese unterstützen Jugendliche bei der Arbeitssuche. 4. Geschlechtergerechtigkeit und soziale Inklusion sicherstellen. Dafür berät das Vorhaben die Regierung und relevante Institutionen dazu, wie Beschäftigungsperspektiven unabhängig von Geschlecht oder Herkunft geschaffen werden können.