Zukunftsperspektiven für junge Menschen in ländlichen Regionen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122232
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 7.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.478.168,37
Noch verfügbar
€ 521.831,63
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2021 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2021
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Jugend und Sport
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Zukunftsperspektiven für junge Menschen in ländlichen Regionen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122232; Perspectives for young people in rural areas (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122232
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In ländlichen Regionen Serbiens können junge Menschen ihr gesellschaftliches Potenzial nur begrenzt nutzen. Die Möglichkeiten, das politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Lebensumfeld mitzugestalten sind gering. Häufig interessieren sich die Jugendlichen nicht für sozio-politische Prozesse oder misstrauen ihnen gar. Zwei Drittel der jungen Serbinnen und Serben glauben nicht an eine Verbesserung der gesellschaftlichen Umstände. Laut Schätzungen arbeitet die Hälfte der beschäftigten jungen Menschen nur in Teilzeit oder kurzfristigen Jobs und nicht gemäß ihres Ausbildungsniveaus. So können sie ihre Einkommen kaum verbessern. Darüber hinaus mangelt es in Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen oft an Kompetenzen, neue Geschäftsbereiche zu identifizieren, Märkte zu erschließen sowie an Möglichkeiten, die Fähigkeiten junger Menschen in diesen Bereichen zu verbessern. Daher zieht es viele Jugendliche in die größeren Städte sowie ins Ausland. Inwiefern sich Rückkehrer*innen aus dem Ausland reintegrieren können, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Besonders Roma stehen bei ihrer wirtschaftlichen und sozialen Reintegration vor erheblichen Herausforderungen. Ziel: Die wirtschaftlichen und sozio- kulturellen Perspektiven junger Menschen – inklusive Rückkehrer*innen aus dem Ausland und aus Städten – sind in den Pilotregionen im ländlichen Raum verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben trägt dazu bei, die Voraussetzungen dafür zu verbessern, dass junge Menschen ihr Umfeld aktiv gestalten. Hierfür gibt es einen Jugendfonds. Dieser fördert die inklusive Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen Leben der Pilotgemeinden. Einer der Partner bei der Einrichtung des Youth Fund ist die Ana-und-Vlade-Divac-Stiftung. Das Vorhaben berät zudem junge Menschen, inklusive Rückkehrer*innen, dabei, wie sie ihre Einkommensmöglichkeiten in ländlichen Regionen diversifizieren und sich untereinander vernetzen können. Es setzt darüber hinaus Beteiligungsformate um, durch die sich junge Menschen besser in die lokale Politik einbringen und diese gestalten können.