Starke Unternehmen und Kommunen für Moldau
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122281
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Moldau, Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 35.351.578,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 15.151.578,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.459.740,57
- Noch verfügbar
- € 20.891.837,43
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 21.12.2021 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 21.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Staatskanzlei
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften; Stadtentwicklung und -verwaltung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strong Businesses and Communities for Moldova (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122281; Starke Unternehmen und Kommunen für Moldau (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122281
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Republik Moldau gehört zu den ärmsten Ländern Europas. Vor allem auf dem Land hat die Bevölkerung keinen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen wie Wasser- und Sanitärversorgung, öffentlichem Nahverkehr, Bildung oder Beschäftigung. In Moldau herrscht eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Gleichzeitig finden moldauische und ausländische Unternehmen kaum qualifiziertes Personal. Das liegt auch daran, dass die Berufsbildung sich zu wenig am Bedarf der Wirtschaft orientiert. Ziel: Zugänge zum Arbeitsmarkt sind verbessert. Vorgehensweise: Die genannten Herausforderungen treffen insbesondere Frauen und marginalisierte Gruppen. Das Vorhaben unterstützt die Reformbemühungen in fünf Handlungsfeldern: 1: Bürgerorientierte Basisdienstleistungen: Für Basisdienstleistungen wie Abfallmanagement und Wasserversorgung erarbeitet das Vorhaben Aktionspläne mit Gemeindeverwaltungen, Betreibergesellschaften und regionalen Entwicklungsagenturen. 2: Integrierte Stadtentwicklung: Das Vorhaben unterstützt zwei Partnerstädte bei der integrierten Stadtentwicklung. Dazu beteiligt es Bürger*innen und die Wirtschaft an der Planung von Infrastrukturprojekten. 3: Regionale Wirtschaftsentwicklung: Lokalverwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft suchen gemeinsam nach Maßnahmen, um die lokale Wirtschaft zu fördern. Diese sollen auch Frauen und marginalisierte Gruppen erreichen. 4: Berufliche Aus- und Weiterbildung: Um die berufliche Bildung am Bedarf des Arbeitsmarktes auszurichten, identifiziert das Vorhaben Fachkräftebedarfe und fördert eine moderne duale Ausbildung. 5: Wirtschaftsförderung: Das Vorhaben arbeitet mit Institutionen für Wirtschaftsförderung zusammen, um Direktinvestitionen zu fördern und moldauischen Unternehmen den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern. Die EU und die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) beteiligen sich finanziell an dem Projekt.