Stärkung der Zivilgesellschaft in der Östlichen Partnerschaft (ÖP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122356
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 15.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 8.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.530.210,45
Noch verfügbar
€ 8.969.789,55
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2022 - 31.05.2026 (geplant)
Startdatum
01.03.2022
Geplantes Enddatum
31.05.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Zuständige Ministerien der Partnerländer
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Strengthening of the civil society in the Eastern Partnership (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122356; Stärkung der Zivilgesellschaft in der Östlichen Partnerschaft (ÖP) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122356; Strengthening of the civil society in the Eastern Partnership (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253974000
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGOs) sind zentral, um die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen und eine bürgerorientierte Gesellschaft zu fördern. In der Östlichen Partnerschaft (ÖP), die sechs Länder in Osteuropa und im Südkaukasus umfasst, mangelt es ZGOs jedoch oft an finanziellen sowie personellen Ressourcen. Zudem haben sie Schwierigkeiten, die Interessen ihrer Zielgruppen zu vertreten, speziell auf dem Land. Überdies fehlen institutionelle Kompetenzen sowie Dialog- und Vernetzungsmöglichkeiten. Besonders die Teilhabe junger Menschen ist wesentlich für demokratische Gesellschaften. In den Ländern der ÖP fehlt es aber oft an Bemühungen, sie in die Politikgestaltung einzubeziehen. Das Programm ?EU4Youth: Engagement und Befähigung von Jugendlichen der Europäischen Union legt daher den Schwerpunkt darauf, junge Menschen in der ÖP zu berücksichtigen und unterstützt dabei, Fähigkeiten und die Zusammenarbeit der Länder aufzubauen. Ziel: ZGOs treiben eine inklusive lokale Entwicklung voran. Die Jugend in den Ländern der ÖP hat mehr Einfluss auf die Politikgestaltung, wobei ZGOs und staatliche Jugendverantwortliche den Dialog national und regional verstärken. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt lokale ZGOs in drei Bereichen: institutionelle Kompetenzen aufbauen, vernetzen sowie Projekte umsetzen und regional zusammenarbeiten. Dafür bietet es Schulungen an, verknüpft ZGOs bei Veranstaltungen und setzt Pilotprojekte um. Über ?EU4Youth fördert das Vorhaben ? kofinanziert durch die Europäische Kommission ? die Jugendbeteiligung in der ÖP. Es baut dafür den Dialog zwischen Jugendorganisationen und Institutionen der Jugendarbeit in den Ländern der ÖP aus.