Vom Gebirge bis zur Küste - Stärkung der Konnektivität zwischen Schutzgebieten sowie der Resilienz der Bewohner von Wass

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122372
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mexiko
Finanzierungsvolumen
€ 4.600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.294.608,30
Noch verfügbar
€ 1.305.391,70
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 31.10.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
31.10.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
From Ridge to Reef - Strengthening connectivity between protected areas and the resilience of watershed residents and their livelihoods (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122372; Vom Gebirge bis zur Küste - Stärkung der Konnektivität zwischen Schutzgebieten sowie der Resilienz der Bewohner von Wass (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122372
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Dank seiner großen Artenvielfalt zählt Mexiko zu den sogenannten megadiversen Ländern. Es verfügt über zahlreiche Schutzgebiete, für die unterschiedliche Behörden zuständig sind, darunter die nationale Schutzgebietsbehörde (CONANP). Daneben gibt es weitere Akteur*innen und die Koordination beim Artenschutz variiert von Region zu Region. Die fortschreitende Verschlechterung der natürlichen Vegetation und Böden sowie Waldbrände erhöhen den Wasserverlust und behindern die Regeneration der Vegetation. Die lokale Bevölkerung ist sowohl Dürren als auch Sturzfluten ausgesetzt. Schutzgebiete dienen in verschiedenen Bundesstaaten als Wasserreservoirs. Regionale und nationale Institutionen erkennen Maßnahmen eines ökosystembasierten Anpassungsansatzes (Ecosystem-based Adaptation, EbA) als kostengünstige Lösung an, die neben der Biodiversität auch die Lebensgrundlagen der Menschen verbessert. Alternative Finanzierungsquellen sollen für die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen genutzt werden. Ziel: Schutzgebiete und andere Naturschutzmaßnahmen verbessern die Anpassung an den Klimawandel und die Widerstandsfähigkeit der Menschen vor Ort. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Behörden dabei, die Widerstandsfähigkeit der lokalen Bevölkerung mit einem ökosystembasierten Anpassungsansatz (EbA) zu verbessern. Dabei konzentriert es sich auf die Stärkung von Planungsinstrumenten mit Klimarisiko- und Gender-Kriterien. Außerdem integriert das Projekt Instrumente zur wirksamen Förderung von EbA-Maßnahmen in Finanzierungsmechanismen und setzt diese in Abstimmung mit öffentlichen und privaten Akteur*innen um. Dazu fördert das Projekt: die sektorübergreifende Zusammenarbeit, das Verständnis des ökosystembasierten Anpassungsansatzes (EbA), die Entwicklung von Kosten-Nutzen-Analysen von EbA-Maßnahmen und die Integration von Klimarisiko- und Genderkriterien bei der Schutzgebietsplanung. Außerdem unterstützt es die koordinierte Umsetzung von EbA-Maßnahmen.