Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung in ländlichen Gebieten Südosteuropas

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122448
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 6.004.519,39
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.737.239,55
Noch verfügbar
€ 267.279,84
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2021 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.09.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) of South Eastern Europe
Sektoren übergeordnet
Industrie; Tourismus; Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Tourismuspolitik und -verwaltung; Ländliche Entwicklung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to economic diversification of rural areas in Southeast Europe (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122448; Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung in ländlichen Gebieten Südosteuropas (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122448
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Fast die Hälfte der Bevölkerung der sechs südosteuropäischen Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien lebt in ländlichen Gebieten. Ihnen kommt daher große Bedeutung zu. Sie stehen jedoch auch erheblichen Problemen gegenüber. Dazu zählen die zunehmende Überalterung der Bevölkerung, die Abwanderung junger Menschen und die hohe Arbeitslosigkeit. Ziel: Die Beschäftigungs- und Einkommenslage in den ländlichen Gebieten Südosteuropas ist verbessert und entspricht den Anforderungen für den Annäherungsprozess an die Europäische Union (EU) sowie der Erklärung von Sofia. Vorgehensweise: SEDRA II arbeitet eng mit der Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) für Südosteuropa zusammen, die für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und der Entwicklung des ländlichen Raums zuständig ist. SEDRA II ist in drei Bereichen tätig: 1. Förderung von themenspezifischen politischen Dialogen und Bereitstellung von technischem Fachwissen über die Diversifizierung der Wirtschaft im ländlichen Raum. Erreicht wird dies durch einen regionalen Dialog zu politischen Themen und Maßnahmen, die Verbesserung der regionalen Kompetenzen und des Fachwissens in Bezug auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die grüne Agenda der EU sowie die Anpassung der jeweiligen nationalen Politiken. 2. Konsolidierung der bestehenden regionalen und nationalen Kooperationsstrukturen für die ländliche Entwicklung. Dazu gehört die Einrichtung von thematischen Zentren zur Förderung des gemeinsamen Lernens und Austauschs. Zudem soll die Reichweite von Netzwerken für die ländliche Entwicklung verbessert werden. 3. Förderung der regionalen Wertschöpfung und der lokalen Resilienz. Dies kann die sozioökonomischen Entscheidungen der Menschen in ländlichen Gebieten beeinflussen und dazu führen, dass sie vor Ort bessere Perspektiven für sich und ihre Familien sehen.