Förderung von Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Asien II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122521
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Asien
Finanzierungsvolumen
€ 6.821.703,55
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.152.092,02
Noch verfügbar
€ 669.611,53
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2023 - 30.11.2025
Startdatum
01.04.2023
Geplantes Enddatum
31.10.2025
Tatsächliches Enddatum
30.11.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Natural Resources and Environment (MONRE)
Sektoren übergeordnet
Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung von Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Asien II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122521; Promotion of sustainability in the textile and garment industry in Asia II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122521
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Textilindustrie ist in vielen asiatischen Ländern ein wichtiger Wirtschaftszweig und trägt je nach Land bis zu 80 Prozent zu den Exporteinnahmen bei. Obwohl die Rahmenbedingungen in diesen Ländern sehr unterschiedlich sind, bestehen dieselben Herausforderungen: menschenwürdige Bedingungen für die Arbeiter*innen gewährleisten und Umweltauswirkungen verringern. Um langfristig eine soziale, ökologische und zugleich wettbewerbsfähige Branche zu schaffen, müssen Produktionsunternehmen, Wirtschaftsverbände, die zuständigen Ministerien, Gewerkschaften, die Zivilgesellschaft und internationale Modemarken ihre Zusammenarbeit intensivieren. Ziel: Die Verantwortlichen der asiatischen Textil- und Bekleidungsindustrie arbeiten enger zusammen, um Produktionsbedingungen zu verbessern und die Umweltauswirkungen des Wirtschaftszweigs zu verringern. Vorgehensweise: Das Projekt baut den regionalen Dialog zwischen relevanten Handlungsträger*innen der Branche aus. Sie können sich bei Konferenzen und digitalen Seminarreihen zum Thema ökologische und sozial gerechte Textillieferketten austauschen. Darüber hinaus bringt das Projekt die Position der Produzent*innen in den internationalen Diskurs ein. Dies geschieht zum Bespiel über das erste interasiatische Netzwerk von Herstellerverbänden ?Sustainable Textile of the Asian Region (STAR) und die Initiative für verantwortungsvolle Einkaufspraktiken (?Sustainable Terms of Trade Initiative, STTI). Um relevantes Wissen in der Region zu verbreiten, wurde gemeinsam mit der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labor Organization, ILO) die digitale Wissensplattform ?Asia Garment Hub ins Leben gerufen. Diese bietet zielgruppengerechte Informationen und Wissensprodukte rund um eine umweltfreundliche und sozial gerechte Textil- und Bekleidungsindustrie. Zudem arbeitet das Projekt mit internationalen Marken, globalen Initiativen und lokalen Produktionsstätten zusammen, um eine umweltfreundliche und ressourceneffiziente Produktion zu fördern, sowie die Arbeitsbedingungen zu verbessern.