Förderung erneuerbarer Energien und Energieffizienz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122661
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 6.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.104.818,95
Noch verfügbar
€ 395.181,05
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Bergbau und Energie
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Solarenergie für Verbundnetze; Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting Renewable Energies and Energy Efficiency (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122661; Förderung erneuerbarer Energien und Energieffizienz (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122661
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Serbien setzt bei der Wärmeerzeugung hauptsächlich auf fossile Energieträger wie Braunkohle, Schweröl und Heizöl. Diese werden oft in veralteten und ineffizienten Anlagen verwendet, was zu hohen Treibhausgasemissionen, einer starken Luftverschmutzung und anderen Umweltbelastungen vor Ort führt. Gleichzeitig verfügt Serbien über ein großes Potenzial zur Nutzung von erneuerbaren Energiequellen sowie zur Steigerung seiner Energieeffizienz. Ziel: Die Bürger*innen Serbiens werden sich der Vorteile einer Wärmewende in Gebäuden zunehmend bewusst und haben Zugang zu entsprechenden Lösungen. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt das Ministerium für Bergbau und Energie bei der Schaffung des rechtlichen Rahmens für die Energiewende im Gebäudesektor. Zu diesem Zweck entwickelt das Vorhaben fundierte Pläne, um die Grundlagen für einen breiteren Einsatz von Photovoltaikanlagen, nachhaltigen Heizungslösungen sowie eine verbesserte Energieeffizienz zu schaffen. Im Rahmen des Projekts werden auch Modellanwendungen entwickelt, um zu zeigen, dass der Prosumer-Ansatz sowie integrierte Lösungen für Gebäude technisch und finanziell machbar sind. Diese Modelle können als best practices gelten, denn sie zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor beim Ausbau der erneuerbaren Energien funktionieren kann. Die Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit umfassen die Entwicklung von Informationsprodukten über das technische und wirtschaftliche Potenzial der Energiewende im Gebäudesektor. Durch Fortbildungen, Workshops und Schulungen zur Installation von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen können die Mitarbeiter*innen von Installationsbetrieben und des kommunalen Energiemanagements sowie Studierende und Schüler*innen ihre Kompetenzen erweitern. Dies trägt zur Dezentralisierung des Energiesektors, zur Förderung der Energiewende, zur Entwicklung ländlicher Regionen und zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei.