Unterstützung des Privat- und Finanzsektorförderung in Ghana
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122745
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ghana
- Finanzierungsvolumen
- € 28.438.823,80
- Kofinanzierter Betrag
- € 8.338.823,80
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 17.690.348,26
- Noch verfügbar
- € 10.748.475,54
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2023 - 31.12.2025 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Finance
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Finanzwesen; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Basisgesundheitswesen
- Sektoren untergeordnet
- COVID-19-Bekämpfung; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Finanzintermediäre des formellen Sektors; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Supporting the private and financial sector development in Ghana (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122745; Unterstützung des Privat- und Finanzsektorförderung in Ghana (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122745
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Ghanas Wirtschaft wuchs zuletzt um jährlich rund sieben Prozent. Dennoch sind große Teile der arbeitsfähigen Bevölkerung beschäftigungslos, unterbeschäftigt oder informell beschäftigt (90 Prozent). Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) bilden die Grundlage der privaten Wirtschaftstätigkeit. Sie bestehen zu 95 Prozent aus Kleinstunternehmen und Selbstständigen ohne Angestellte. Die Einkommen sind niedrig und Arbeitsbedingungen oft prekär. Es fehlt den KKMU an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen für effiziente Abläufe und Vermarktung, an guter Produktqualität, an Digitalisierung und ausgebildeten Beschäftigten. Gleichzeitig existiert kein koordiniertes Angebot an finanziellen und nichtfinanziellen Dienstleistungen für KKMU. Geschäftsmodelle mit klimaneutralem und grünem Wachstum werden nicht ausreichend gefördert. Zudem finden Beschäftigungssuchende, Rückkehrende und Migrant*innen in der Regel keine passende berufliche Beratung, Qualifizierung oder Vermittlung. Ziel: Die Beschäftigungssituation in den KKMU in ausgewählten Regionen Ghanas ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben trägt dazu bei, regionale Dienstleistungsnetzwerke (private und staatliche Akteure) aufzubauen und zu stärken. Sie sollen das Dienstleistungsangebot für KKMU und Beschäftigungssuchende verbessern. Anbieter von Finanz-, Unternehmens- und Arbeitsdienstleistungen sowie Verbände sollen sich hierdurch untereinander abstimmen und arbeitsteilig zusammenarbeiten. Die Netzwerke erlauben es zudem öffentlichen und privaten Akteuren lokal zusammenzuarbeiten. So machen sie Synergien bei ihren Angeboten nutzbar. Außerdem berät das Vorhaben die Regierung bezüglich finanzwirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Auf diese Weise unterstützt es die Finanzierung der KKMU und fördert das Wachstum von Unternehmen mit grünen Geschäftsmodellen. Das Ökosystem der Unternehmensförderung für KKMU wird insgesamt verbessert, inklusive des Geschäftsumfeldes. Ferner fördert das Vorhaben die organisatorischen und technischen Grundlagen der Impfstoffproduktion. Dieses Engagement wird von der Europäischen Union kofinanziert.