Unterstützung einer nachhaltigen Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Ruanda

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122760
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 8.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.072.596,23
Noch verfügbar
€ 2.427.403,77
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2022 - 31.08.2026 (geplant)
Startdatum
01.09.2022
Geplantes Enddatum
31.08.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Environment
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung einer nachhaltigen Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Ruanda (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122760; Supporting a sustainable waste and circular economy in Rwanda (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122760
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Ruanda entstehen jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen feste Abfälle, wovon rund drei Viertel Bioabfälle sind. Landesweit haben nur wenige Haushalte Zugang zu Abfallsammeldiensten, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft werden nur punktuell angewandt. Zudem werden weniger als vier Prozent der Abfälle wiederverwertet. Die unzureichend entwickelte Abfall- und Kreislaufwirtschaft geht mit erheblichen Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt einher. Die Regierung Ruandas hat diese Situation als Entwicklungshindernis identifiziert. Ziel: Bessere institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen fördern inklusive, klimasensible Ansätze der Kreislaufwirtschaft im Abfallbereich. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das ruandische Umweltministerium dazu, Ansätze der Kreislaufwirtschaft im Abfallbereich gemeinsam mit der Wirtschaft umzusetzen. Dazu etabliert es ein regelmäßiges Dialogformat mit der Wirtschaft und unterstützt Instrumente zur Umsetzung von Politiken, Strategien und Plänen. Das Projekt erweitert auch den Zugang privater Unternehmen zu finanzierungsfähigen Geschäftsmodellen der inklusiven klimasensiblen Kreislaufwirtschaft im Abfallbereich. Eine neue Finanzierungseinrichtung und ein Aufruf für Geschäftsideen fördern neue Geschäftsmodelle konzeptionell und finanziell. Darüber hinaus pilotiert das Projekt nationale Strategien und Pläne zu Kreislaufwirtschaft im Abfallbereich in einer ausgewählten Satellitenstadt. Mit der zuständigen Verwaltungseinheit der Sattelitenstadt sowie Vertreter*innen der Privatwirtschaft entwickelt das Vorhaben einen Aktionsplan zur Umsetzung der nationalen Richtlinien für einen spezifischen Abfallstrom. Erfahrungen aus diesem Pilotversuch unterstützen Ruandas Planung für nationale Strategien und Pläne in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft.