Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122828
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Tansania, Vereinigte Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 6.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.770.314,68
- Noch verfügbar
- € 229.685,32
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2022 - 11.08.2025
- Startdatum
- 01.07.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 11.08.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Natural Resources and Tourism
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Reduction of human - wildlife conflicts (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122828; Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122828
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation Etwa ein Drittel der Landfläche Tansanias sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Diese bewahren bedeutende Ökosysteme und große Wildtierpopulationen. Die Ökosystemleistungen der Schutzgebiete tragen zur Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel bei und sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Doch die Zahl der Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren nimmt zu. Durch die wachsende Bevölkerung ist der Bedarf an Land und natürlichen Ressourcen gestiegen. Dies wird durch extreme Wetterereignisse infolge des Klimawandels verschärft. Vor allem am Rand der Schutzgebiete und Wildtierkorridore häufen sich die Schäden durch Wildtiere. Vergeltungsmaßnahmen bedrohen den Artenschutz. Die Bevölkerung profitiert nicht genug von der touristischen Nutzung natürlicher Ressourcen und wird zu selten in Entscheidungen bezüglich der Schutzgebiete einbezogen. Dadurch wird Naturschutz oft als Einschränkung wahrgenommen Ziel Die tansanische Regierung setzt die nationale Strategie zum Management von Mensch-Wildtier-Konflikten zunehmend um und wichtige Akteure tragen zu einem besseren Zusammenleben von Menschen und Wildtieren bei. Ansatz Zielgruppe ist die Bevölkerung südlich des Nyerere-Nationalparks und des „Selous Game Reserve in der Ruvuma-Landschaft. Das Vorhaben hat vier Handlungsfeldern 1. die Kompetenzen der politischen Akteure verbessern und Lösungen zur besseren Koexistenz von Menschen und Wildtieren suchen. 2. eine interinstitutionelle Reaktion zur Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten beschleunigen, mit Hilfseinsatzstrategien, Fortbildungen, Ausrüstung und lokalen Beschwerdestellen. 3. Gemeinden dazu befähigen, Auswirkungen auf ihre Lebensgrundlagen und ihre Sicherheit zu verringern, beispielsweise indem Maßnahmen wie Chili-Zäune in Dorfgemeinden erprobt und gefördert werden. 4. die Inhalte zu Mensch-Wildtier-Konflikten in Bildungseinrichtungen und Medien verbessern, beispielsweise durch neue Lehrmaterialien, Fortbildungen und Medientrainings.