Tropical Timber Trade Facility (TTT) ? Förderung des Handels mit legalem bzw. nachhaltigem Tropenholz und Tropenholzprodukten entlang der Lieferkette
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122877
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Subsahara-Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 14.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.861.781,87
- Noch verfügbar
- € 7.638.218,13
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2023 - 31.03.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Commission des Forêts d?Afrique Centrale
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Tropical Timber Trade Facility - Promoting trade in legal resp. sustainable tropical timber and timber products along the supply chain (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122877
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Im Kongobecken liegt der zweitgrößte Regenwald der Welt. Er ist von enormer Bedeutung für Klimaschutz und Artenvielfalt. Doch der Wald ist durch illegale Abholzung bedroht. Nur für ein Viertel der gewerblich genutzten Waldfläche lässt sich nachweisen, dass Gesetze, Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden. Die Staaten des Kongobeckens arbeiten bereits daran, den Wald umwelt- und klimafreundlich zu bewirtschaften. Dieses Ziel verfolgt unter anderem die Zentralafrikanische Waldkommission (Commission des forêts d?Afrique centrale, COMIFAC) als regionale Organisation. Ziel: Die Lieferketten zu Holz in und aus dem Kongobecken sind transparenter. Staatliche Stellen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft arbeiten besser zusammen, damit die Holzwirtschaft legaler sowie klima- und umweltfreundlicher wird. Vorgehensweise: Das Projekt fördert den legalen und nachhaltigen Handel von Holz und Holzprodukten aus dem Kongobecken. Es ist in den waldreichen COMIFAC-Staaten tätig: in Äquatorialguinea, der Demokratischen Republik Kongo, Gabun, Kamerun, der Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik. Das Projekt unterstützt die Kooperationsländer dabei, Systeme weiterzuentwickeln, um Holz zurückzuverfolgen. So können Behörden, Unternehmen und die Zivilgesellschaft nachvollziehen, ob Holz und Holzprodukte aus legalen Quellen stammen. Gleichzeitig berät das Projekt Unternehmen aus dem Kongobecken wie auch solche aus China, die Holz aus der Region importieren. Ziel ist unter anderem, dass mehr Firmen internationale Zertifizierungen wie das FSC- und PEFC-Siegel erlangen. Darüber verpflichten sie sich, den Wald ökologisch und sozial gerecht zu bewirtschaften sowie Wald und Artenvielfalt zu schützen.