Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122919
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sierra Leone
Finanzierungsvolumen
€ 9.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.334.768,86
Noch verfügbar
€ 4.165.231,14
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Health
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein; Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste; Bekämpfung von Infektionskrankheiten; Förderung reproduktiver Gesundheit; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122919; Health System Strengthening and Epidemic Prevention (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122919
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Sierra Leone gehört zu den Ländern, in denen Mütter und Neugeborene überdurchschnittlich oft sterben. Denn die Qualität der Gesundheitsleistungen ist nicht ausreichend, was unteranderem an nicht genügend ausgebildetem Personal liegt. Gleichzeitig brechen regelmäßig Krankheiten aus, die von Tier zu Mensch übertragen werden. Ziel: Das sierra-leonische Gesundheitssystem ist in den Distrikten Kambia, Kailahun und Pujehun besser auf die Bedarfe von ausgewählten Bevölkerungsgruppen ausgerichtet. Vorgehensweise: In Kambia, Kailahun und Pujehun baut das Vorhaben die Kompetenzen von Dienstleistenden aus. Dafür entwickelt es gemeinsam mit dem sierra-leonischen Gesundheitsministerium geschlechtersensible Trainingspläne in den Distrikten und schult das Gesundheitspersonal in den Bereichen geburtshilfliche und Neugeborenen-Notfallversorgung, Digitales und One Health. Ein Betreuungsprogramm, bei denen Personal aus zwei Hebammenschulen Gesundheitspersonal in den Einrichtungen berät, ergänzt die Schulungen zu geburtshilflicher und Neugeborenen-Notfallversorgung. Gleichzeitig etabliert das Vorhaben Betreuungsbesuche in Gesundheitseinrichtungen und Mechanismen, mit denen die Bevölkerung Rückmeldung über die Qualität der Einrichtungen geben kann. Das erhöht die Qualität der Gesundheitsdienste. Darüber hinaus fördert das Vorhaben den One-Health-Ansatz in den drei Distrikten. Damit arbeiten Verantwortliche aus den Bereichen menschliche Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt strukturiert zusammen, um Epidemien effektiver zu kontrollieren.