Integriertes Abfallmanagement und Meeresmüllvermeidung im Westbalkan
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202122943
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Europa
- Finanzierungsvolumen
- € 3.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.890.282,44
- Noch verfügbar
- € 109.717,56
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2022 - 28.02.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.06.2022
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Zuständige Ministerien der Partnerländer
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Abfallwirtschaft und -entsorgung; Umweltpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Integriertes Abfallmanagement und Meeresmüllvermeidung im Westbalkan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122943; Developing capacities for preventing marine litter (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122943
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Verschmutzung von Binnengewässern und des Adriatischen Meeres ist für die Länder des Westbalkans und die an die Adria angrenzenden Länder der Europäischen Union (EU) zu einer ernsten regionalen Herausforderung geworden. Wachsende Abfallmengen in Flüssen bedrohen wirtschaftliche Aktivitäten wie Tourismus und Fischerei und gefährden die Gesundheit und die Lebensgrundlagen der Menschen in der Region. Meeresmüll in der Adria besteht zu 90 Prozent aus Kunststoffen. Ziel: Die vier Partnerländer koordinieren Strategien und reduzieren Meeresmüll mit Erfolg. Vorgehensweise: Das Programm unterstützt seine Partner bei der verbesserten Umsetzung koordinierter Strategien zur Verringerung des Meeresmülls. Es bringt öffentliche und private Partner sowie die Zivilgesellschaft aus den vier Ländern zusammen und berät sie, wie sie den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Adria reduzieren können. Das Programm bietet Beratung und Schulung zu strukturellen, rechtlichen und finanziellen Aspekten einer erweiterten Herstellerverantwortung (Englisch: extended producer responsibility, EPR). EPR ist ein strategischer Ansatz, der sicherstellen soll, dass Hersteller*innen und Verarbeiter*innen Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte übernehmen. Das Programm hilft öffentlichen und privaten Partnern, gemeinsam Meeresmüll zu reduzieren. Es unterstützt sie auch bei der Verbesserung ihrer Datenbasis zu Kunststoffabfällen.