BioInnovation Afrika II - Afrikanisch-europäische Partnerschaften für Biodiversitätserhalt

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202122984
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.146.828,03
Noch verfügbar
€ 853.171,97
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 30.04.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
30.04.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Geschäftspolitik und -verwaltung; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
BioInnovation Afrika II - Afrikanisch-europäische Partnerschaften für Biodiversitätserhalt (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202122984; BioInnovation Africa II - African-European parterschips für biodiversity conservations (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202122984
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Afrika beherbergt unzählige Tier- und Pflanzenarten sowie Mikroorganismen, aus denen Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika und medizinische Anwendungen hergestellt werden können. Bisher gibt es jedoch nur wenige nachhaltige afrikanisch-europäische Geschäftsbeziehungen, die biologischen Ressourcen in Wert setzen und bei denen die Bereitsteller*innen in Afrika einen fairen und gerechten Vorteilsausgleich (Access and Benefit-sharing, ABS) erhalten ? nach dem Nagoya-Protokoll des Übereinkommens über die biologische Vielfalt der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity, CBD). ABS-Verträge regeln, wer heimische Tier- und Pflanzenarten nutzen darf und welchen Ausgleich die Bereitsteller*innen der Ressourcen dafür erhalten. Indem Wertschöpfungsketten gestärkt werden, könnte Afrika seine sozioökonomische Entwicklung weiter vorantreiben und die biologische Vielfalt besser schützen. Ziel: In den Kooperationsländern Kamerun, Madagaskar, Namibia und Südafrika wird die biologische Vielfalt fair und gerecht in Wert gesetzt. Damit werden Arbeitsbedingungen verbessert, die Biodiversität geschützt und Privatinvestitionen mobilisiert. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt afrikanisch-europäische Wertschöpfungsketten dabei, internationale Marktanforderungen zu erfüllen sowie Marktbarrieren für den Handel mit natürlichen Inhaltsstoffen und Produkten abzubauen. In den Geschäftspartnerschaften fördert es den Erhalt der Artenvielfalt und die Teilhabe der lokalen Bevölkerung. Das Vorhaben schult lokale Produzent*innen, Genossenschaften, Gemeinden und Regierungsvertreter*innen beispielsweise zu ökonomischer Inwertsetzung von Biodiversität, Unternehmensentwicklung, digitalen Genehmigungsverfahren und ABS-Verhandlungen. Weiterhin unterstützt das Vorhaben die Kooperationsländer dabei, nationale ABS-Richtlinien für den Biodiversitätserhalt zu entwickeln und erfolgreich anzuwenden. Es berät zudem die deutsche Politik, um den Nutzen vom Handel biologischer Ressourcen und von ABS in die Entwicklungszusammenarbeit einfließen zu lassen.