Ausbildung junger Fachkräfte durch innovative Berufsbildungsansätze für Sambias Wasser- und Energiesektor

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202123024
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Sambia
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.736.220,99
Noch verfügbar
€ 263.779,01
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2022 - 30.09.2025
Startdatum
01.09.2022
Geplantes Enddatum
31.08.2025
Tatsächliches Enddatum
30.09.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Technology and Science
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Sekundarbildung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Ausbildung junger Fachkräfte durch innovative Berufsbildungsansätze für Sambias Wasser- und Energiesektor (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202123024; THRIVE – Thriving through Innovative Vocational Education in the Water and Energy Sectors (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202123024
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Sambias Bevölkerung ist jung. Gleichzeitig ist die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch, wovon junge Frauen stärker betroffen sind als junge Männer. Jedes Jahr treten rund 375.000 Menschen in den Arbeitsmarkt ein, die meisten ohne angemessene Ausbildung. Unternehmen klagen über Schwierigkeiten, gut qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Technische Ausbildungsprogramme sind selten an den Bedarfen des Arbeitsmarkts und der Infrastruktur ausgerichtet. Im Bereich Wasser, Sanitär, und Solarenergie haben Absolvent*innen oft nicht die nötigen Fähigkeiten, um den Praxisanforderungen der Unternehmen zu genügen. Viel Zeit und Ressourcen sind dann erforderlich, um Mitarbeiter*innen (weiter) zu schulen. Ziel: Staatliche Berufsschulen in Sambia bieten zunehmend arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung im Wasser- und Energiewesen in Kooperation mit Unternehmen an. Besser ausgebildete und vermehrt weibliche Fachkräfte finden gute Jobs und unterstützen eine effektivere Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Verbreitung von Solartechnologien. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt das Ministerium für Technologie und Wissenschaft sowie die Behörde für technische Bildung, Berufsbildung und unternehmerische Ausbildung dabei, die Berufsbildung im Wasser- und Energiewesen zu modernisieren und an den Bedarfen des Arbeitsmarkts auszurichten. Dies umfasst auch duale und modulare Ansätze sowie die Anerkennung bereits erworbener Berufserfahrung. In sechs Berufsschulen fördert das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Consultingfirma GFA Ausbildungsgänge für junge Frauen und Männer im Bereich Wasser und Energie. Dazu gehören die Entwicklung von Lehrplänen, Finanzplanung, moderne Ausstattung und eine praxisorientierte Ausbildung mit Betrieben und dem Handwerk. Kooperationsformate zwischen Berufsschulen und Unternehmen ermöglichen eine praxisnahe Ausbildung in Betrieben, Berufspraktika, Aktionstage und die gemeinsame Gestaltung von Ausbildungsinhalten. Junge Frauen werden gezielt gefördert und Berufsschulen bei Gender-Aktionsplänen für ein sicheres, diskriminierungsfreies Lernumfeld unterstützt.