Klima Start-Up Programm Lateinamerika
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202123081
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Mexiko
- Finanzierungsvolumen
- € 9.704.745,11
- Kofinanzierter Betrag
- € 5.204.745,11
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.500.000,00
- Noch verfügbar
- € 5.204.745,11
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2022 - 30.10.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.10.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Umweltschutz allgemein; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Schutz der Biosphäre; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Klima Start-Up Programm Lateinamerika (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202123081; Climate Start-Up Program Latin America (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202123081
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Es ist weiterhin möglich, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, wenn alle Bereiche der Weltwirtschaft ihre Emissionen bis zum Ende dieses Jahrzehnts deutlich reduzieren. Für dieses ehrgeizige Ziel sind technologische Innovationen unerlässlich. Technologie-Start-ups und Risikokapitalgeber spielen eine wichtige Rolle dabei, innovative Klimalösungen schnell auf die lokalen Märkte zu bringen. In Nordamerika und Europa haben die Investitionen in Klimatechnologie daher deutlich zugenommen. Schwellen- und Entwicklungsländer sind für Risikokapitalgeber derzeit jedoch weniger attraktiv, da es dort höhere Investitionsrisiken gibt. Diese Risiken können verringert werden, wenn Start-ups gezielte Unterstützung vor der Investition erhalten. Ziel: 90 Klimaunternehmen in acht lateinamerikanischen Ländern skalieren innovative Geschäftsmodelle, die Emissionen reduzieren. Vorgehensweise: Die Initiative umfasst drei Aktionslinien: 1. Gemeinschaft und Ideenfindung: Die Initiative identifiziert Schwerpunktbereiche für lokale Klimaschutzmaßnahmen und entwickelt innovative Lösungen. Dazu finden 36 Klimathons in acht teilnehmenden Ländern statt. Ein Fokus liegt darauf, Frauen und marginalisierte Gruppen zu fördern. 2. Förderprogramme für Klima-Ventures: Im Pre-Acceleration-Programm entwickeln 60 Start-ups ihre Geschäftsmodelle zu marktreifen Produkten mit hoher Klimawirksamkeit. 30 weitere Start-ups durchlaufen ein Beschleunigungsprogramm, um ihren Betrieb und ihre bereits bestehenden Geschäftsmodelle zu optimieren. 3. Ökosystem der Klimainnovation: Die Initiative vernetzt Start-Ups, Investmentfonds, Inkubatoren und Regierungsstellen in regionalen Netzwerken für Klimainnovationen. Dabei fördert die Initiative Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. Regelmäßig überprüft sie die unterstützten Klimatechnologielösungen auf ihre nachhaltige und ethische Praxis bezüglich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).