Förderung von Wirtschaftsreformen und Investitionen in der Côte d’Ivoire
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202123107
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Côte d'Ivoire
- Finanzierungsvolumen
- € 16.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.089.433,07
- Noch verfügbar
- € 9.910.566,93
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 31.10.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère du commerce et de l'industrie
- Sektoren übergeordnet
- Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Geschäftspolitik und -verwaltung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung von Wirtschaftsreformen und Investitionen in der Côte d’Ivoire (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202123107; Promoting economic reforms and investments in Côte d+apos;Ivoire (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202123107
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Côte d’Ivoire ist das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum in Westafrika. Das Bruttoinlandsprodukt liegt seit 2012 zwischen sechs und neun Prozent. In ihrer Strategie zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen fordert die ivorische Regierung, dass private Firmen besondere Förderung erhalten. Auch nach dem nationalen Entwicklungsplan (PND) 2021 bis 2025 sollen Hindernisse beseitigt werden, um den wirtschaftlichen und sozialen Wandel des Landes weiter zu beschleunigen. Zu den Herausforderungen gehört besonders ein inklusives Wachstum, da beinahe die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt. Dies betrifft speziell Frauen und junge Menschen sowie ländliche Gebiete. Des Weiteren fehlen der Privatwirtschaft viele kompetente Arbeitskräfte. Kleinst-, kleine und mittelgroße Unternehmen (KKMU) leiden unter schwerfälligen Verfahren. Mehrere Reformprogramme setzen dort an. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bessern sich jedoch nur zögerlich. Dies liegt zum großen Teil daran, dass sich die Reformen schwer umsetzen lassen. Ziel: Die institutionellen und personellen Voraussetzungen sind verbessert, um die ivorische Wirtschaft strukturell zu reformieren sowie wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Unternehmen zu fördern. Vorgehensweise: Das Vorhaben baut in Ministerien und dazugehörigen Behörden die Kompetenzen aus, um Reformen aufzusetzen und deren Umsetzung zu verfolgen. Das Vorhaben trägt konkret dazu bei, die Datenerfassung zu verbessern, die Beteiligung der Wirtschaft in Reformprozessen zu erweitern und resultierende Lernerfahrungen systematisch zu nutzen. Das Vorhaben fördert zudem spezifisch frauengeführte KKMU und unterstützt dabei, dass letztere am öffentlich-privaten Dialog mit der Regierung teilnehmen. Gleichzeitig baut es Strukturen auf, um grüne und soziale Innovationen zu fördern, die die ivorische Wirtschaft strukturell verändern. Um ein innovatives Ökosystem zu schaffen, finden Ideenfindungsformate statt wie Workshops, Ideenwettbewerbe, Innovationslabore und weitere.