Sahel Fazilität
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202136547
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 50.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 50.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 26.05.2021 - 31.08.2031 (geplant)
- Startdatum
- 26.05.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- STIFTUNG SAHEL FAZILITAET
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Sahel-Fazilitaet-47479.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das BMZ hat die KfW beauftragt einen Finanzierungsmechanismus einzurichten, mit dem flexibel und bedarfsgerecht im Kontext von Konflikt und Fragilität in den Sahelstaaten Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad agiert werden kann. Als Projektträger dient ein eigenständiges Rechtsvehikel, das im Juni 2021 in Form einer deutschen Stiftung hessischen Rechts unter dem Namen Sahel Fazilität (früher G5 Sahel Fazilität) gegründet wurde. Die Fazilität ist vom BMZ mit einem Finanzierungsbeitrag i.H.v. 50 Mio. EUR ausgestattet. Inhaltlich und konzeptionell ist eine enge Anknüpfung an die strategische Ausrichtung der Sahel Allianz vorgesehen. Ziel der Fazilität ist es einen Beitrag zu Friedensförderung, Konfliktprävention und Entwicklung in fragilen Regionen innerhalb der fünf Sahelstaaten zu leisten.Die Fazilität ist ähnlich einer offenen Programmstruktur konzipiert, d.h. Interventionsregionen und Einzelmaßnahmen werden erst im Zug der Durchführung ausgewählt. Um mittel- bis langfristig orientierte Wirkungen zu erzielen, sind Interventionen u.a. entlang folgender Themenkomplexe vorgesehen: 1) Verbesserung von Livelihoods und Beschäftigungsmöglichkeiten, 2) Verbesserung des Zugangs zu sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur und natürlichen Ressourcen, und 3) Stärkung von sozialer Kohäsion. Über jährliche Beauftragungsrunden werden zunächst Interventionsregionen ausgewählt, gefolgt von der Auswahl des Projektkonzepts und Implementierungspartners. Die Auswahl erfolgt über ein Steuerungsgremium relevanter in der Region verankerte Akteure. Potenzielle Implementierungspartner zur Umsetzung der Maßnahmen sind Konsortien von Nichtregierungsorganisationen. Die Maßnahmenpakete in den einzelnen Interventionsregionen werden in der Regel einem sequenzierten Ablauf in zwei Blöcken umgesetzt: 1) Soziale Kohäsion, Dialogförderung sowie partizipative Entwicklungsplanung, 2) Investitionen in katalytische Infrastruktur zu Förderung von sozialer Kohäsion und Entwicklung.