Förderung nachhaltiger Lieferketten
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202136943
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 2.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 585.836,47
- Noch verfügbar
- € 1.414.163,53
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.09.2023 - 03.12.2031 (geplant)
- Startdatum
- 07.09.2023
- Geplantes Enddatum
- 03.12.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- GLOBAL SUPPLY CHAIN SUPPORT FUND SCSP
- Sektoren übergeordnet
- Finanzwesen
- Sektoren untergeordnet
- Finanzintermediäre des formellen Sektors
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das im Juni 2021 verabschiedete Lieferkettengesetz verpflichtet deutsche Unternehmen dazu, ökologische und soziale Mindeststandards entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette einzuhalten. Dis erhöht den Druck auf die exportierenden Zulieferer. Kleine und mittlere Zulieferbetriebe haben jedoch oft Schwierigkeiten, diese Anforderungen zu erfüllen. Es fehlt teils an Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umweltfreundlichkeit und sozialer Gerechtigkeit. Mit dem in Zusammenarbeit mit Aavishkaar Capital aufgelegten ESG First Fund reagiert die KfW auf diese Herausforderungen. Der Fonds, der Anfang 2022 mit einem Startkapital von 250 Mio. USD, davon zunächst 54 Mio. EUR von der KfW ins Leben gerufen wurde, investiert in produzierende Unternehmen in Partnerländern, die in deutsche und europäische Lieferketten eingebunden sind. Insbesondere Südostasien, (Indien, Vietnam, Bangladesch, Kambodscha, Indonesien) sowie Subsahara-Afrika (Kenia, Südafrika und Nigeria) stehen im Fokus, mit Schwerpunkt auf Agrarprodukten, Textilien, Schuhen, Maschinen- und Autoteilen sowie Möbeln. Der Fonds bewertet die Arbeitsbedingungenin den Partnerunternehmen und initiiert Veränderungen, um soziale und ökologische Mindeststandards zu verbessern, wobei Geschlechtergerechtigkeit eine besondere Rolle spielt.