LBN - UNICEF Libanon: WASH IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202140572
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Libanon
Finanzierungsvolumen
€ 33.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 33.100.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.12.2021 - 30.04.2024
Startdatum
22.12.2021
Geplantes Enddatum
30.04.2024
Tatsächliches Enddatum
30.04.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Lbn---Unicef-Libanon-Wash-Iv-47744.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Libanon steht im Spannungsfeld multipler Krisen. In Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise und der sozio-ökonomischen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie mangelt es an Beschäftigungsmöglichkeiten für bedürftige Libanes/innen und Flüchtlinge, was zunehmend zu sozialen Spannungen zwischen den Libanesen selbst sowie zwischen ihnen und der Flüchtlingsbevölkerung führt. Der öffentliche Wassersektor des Libanon befand sich bereits vor der Flüchtlingskrise in einem desolaten Zustand. Die Infrastruktur war und ist weiterhin in vielen Gemeinden dringend rehabilitierungs- und ausbaubedürftig.Durch das Vorhaben soll eine Verbesserung der Lebensbedingungen und Perspektiven von bedürftigen Libanes/innen und Flüchtlingen in Aufnahmegemeinden des Libanon durch verbesserten Zugang der Zielgruppe zu kurzfristiger menschenwürdiger Beschäftigung und durch Verbesserung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur geschaffen werden. Als Zielgruppen profitieren von der Maßnahme sowohl die libanesische Bevölkerung in den aufnehmenden Gemeinden als auch syrische und palästinensische Flüchtlinge.Wesentliche Maßnahmen des Vorhabens sind der Bau von Wasser- und Abwasserinfrastruktur zur Verbesserung der Versorgungssituation und Minderung von Umweltgefahren in sozial besonders vulnerablen Gebieten im Libanon. Weiter werden mindestens 4.000 Beschäftigungsmöglichkeiten im Rahmen der arbeitsintensiven Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen geschaffen. UNICEF ist Träger und Empfänger der FZ-Maßnahme.