Unterstützung benachteiligter peripherer Nachbarschaften durch Cash for Work-Maßnahmen im Libanon

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202140614
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Libanon
Finanzierungsvolumen
€ 24.150.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 16.530.009,38
Noch verfügbar
€ 7.619.990,62
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2021 - 30.06.2027 (geplant)
Startdatum
01.07.2021
Geplantes Enddatum
30.06.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Social Affairs
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support of disadvantaged peripheral neighborhoods through cash for work measures in Lebanon (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140614; Unterstützung benachteiligter peripherer Nachbarschaften durch Cash for Work-Maßnahmen im Libanon (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140614
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Libanon durchlebt eine schwere politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise. Etwa drei Viertel der Bevölkerung leben in Armut. Einkommen und Jobmöglichkeiten sinken seit 2019 rapide. Da die Situation bereits lange besteht, kann vor allem die ärmere Bevölkerung diese nicht bewältigen. Zudem dauert die humanitäre Krise an: Gemessen an der Zahl der Einwohner*innen hat der Libanon weltweit am meisten Geflüchtete aufgenommen, besonders aus Syrien. Wegen der schwachen Wirtschaft gibt es kaum Geld für öffentliche Leistungen und Unterstützung für schutzbedürftige Haushalte. Spannungen zwischen Menschen auf der Flucht und Mitgliedern der aufnehmenden Gemeinden nehmen daher zu. Junge Erwachsene, Geflüchtete, Frauen sowie Menschen mit Behinderung sind besonders stark betroffen. Ziel: Die wirtschaftliche Situation von Geflüchteten und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden ist verbessert und sie sind zunehmend in der Lage, mit der Krise umzugehen. Vorgehensweise: Das Vorhaben schafft befristete Beschäftigungsmöglichkeiten (Cash for Work, CfW) im Nordlibanon und der Region Akkar. Begünstigte arbeiten für 40 Tage und erhalten dafür Trainings und ein Einkommen. Das Vorhaben richtet sich an den Bedarfen von Frauen und Menschen mit Behinderung aus. Die Arbeitenden verbessern die örtliche Infrastruktur, zum Beispiel indem sie öffentliche Plätze verschönern und instand setzen. Lokale Planungs- und Steuerungskomitees begleiten diese Arbeit. In ihnen sind Mitglieder der Gemeindeverwaltungen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der Bevölkerung vertreten. Parallel bereiten weitere Teilnehmende in Gemeindeküchen Mahlzeiten für bedürftige Haushalte zu. Auch gibt es Aktivitäten zu handwerklichen Tätigkeiten wie Nähen. Durch diese Arbeiten trägt das Vorhaben dazu bei, die Lebenssituation in den Gemeinden zu verbessern. Gleichzeitig bringen sich die Cash-Worker*innen in ihren Gemeinden ein, fördern ihr Selbstbewusstsein sowie ihre mentale Gesundheit.