Verbesserung von gemeindebasierten sozialen Angeboten für Flüchtlinge und vulnerable Bewohnerinnen der aufnehmenden Geme
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202140689
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Türkei
- Finanzierungsvolumen
- € 47.600.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 25.600.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 17.391.364,14
- Noch verfügbar
- € 30.208.635,86
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2021 - 30.03.2026
- Startdatum
- 01.01.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 30.03.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- President's Office
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Verbesserung von gemeindebasierten sozialen Angeboten für Flüchtlinge und vulnerable Bewohnerinnen der aufnehmenden Geme (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140689; Improvement of community-based social services for refugees and vulnerable residents of the host communities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140689
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangslage: In der Türkei leben mehr als drei Millionen Flüchtlinge, von denen die Mehrheit aus Syrien stammt. Trotz seiner Bemühungen ist das Land herausgefordert, den Geflüchteten sowie benachteiligten Personen aus den aufnehmenden Gemeinden soziale Dienstleistungen zugänglich zu machen. Die verheerenden Erdbeben 2023 sowie die angespannte wirtschaftliche Lage haben die Situation verschärft. Benachteiligte Personengruppen, vor allem alleinerziehende Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen, sind davon besonders schwer betroffen. Der politische Umbruch in Syrien 2024 hat große Auswirkungen auf die Situation syrischer Geflüchteter. Doch wird ein großer Teil der Syrer*innen noch einige Jahre in der Türkei verbleiben und auf Unterstützung angewiesen sein. Ziel: Die persönliche, soziale und wirtschaftliche Resilienz von Geflüchteten und benachteiligten Gruppen der türkischen aufnehmenden Gemeinden ist verbessert. Ansatz: Das Vorhaben verbessert durch die Gründung eines zivilgesellschaftlichen Netzwerks (Akran Destek Ağı, ADA Türkiye) den Zugang zu sozialen Dienstleistungen. Erfahrene türkische Organisationen unterstützen im Rahmen des Netzwerks kleinere, lokale Initiativen in schwer zu erreichenden Kommunen, um das Angebot und die Qualität sozialer Dienstleistungen sicherzustellen. Das Projekt ergänzt dieses Mentoring durch fachliche Schulungen. Durch die Kombination von humanitärer Hilfe mit struktureller Verankerung sozialer Leistungen setzt das Vorhaben den Ansatz des Humanitarian-Development-Peace Nexus (HDP-Nexus) um. Die Handlungsfelder des Vorhabens sind: • Es verbessert Schutz und den Zugang zu sozialen Angeboten. • Es verbessert Angebote außerschulischer Bildung. • Es fördert den sozialen Zusammenhalt. • Es stärkt die Strukturen für soziale Dienstleistungen und Krisenbewältigung