Psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MHPSS) für syrische Flüchtlinge und Bewohnerinnen aufnehmender Ge
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202140697
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Türkei
- Finanzierungsvolumen
- € 10.800.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.530.689,15
- Noch verfügbar
- € 4.269.310,85
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2021 - 31.07.2024
- Startdatum
- 01.08.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 31.07.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- President's Office
- Sektoren übergeordnet
- Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Mental Health and Psychosocial Support (MHPSS) for Syrian Refugees and Residents of Host Communities in Turkey. (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140697; Psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MHPSS) für syrische Flüchtlinge und Bewohnerinnen aufnehmender Ge (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140697
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der gewaltsame Konflikt in Syrien und die damit verbundene Flüchtlingskrise betreffen die gesamte Region. Zurzeit leben noch circa 2,8Millionen syrische Flüchtlinge in der Türkei. Viele von ihnen leiden unter psychischen Belastungen aufgrund von traumatischen Erfahrungen vor und während der Flucht. Hinzu kommen Herausforderungen im Aufnahmeland wie Existenzängste, Integrationsschwierigkeiten, Einsamkeit sowie Konflikte mit der aufnehmenden Bevölkerung. Im Februar 2023 hat ein schweres Erdbeben in der Türkei zehntausende Menschen das Leben gekostet, Millionen wurden obdachlos und verloren ihre Existenz. Die psychischen Auswirkungen unter Flüchtlingen und Bewohner*innen der aufnehmenden Gemeinden reichen von Trauer, Verzweiflung und Wut bis hin zu post-traumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Selbstmorden. Der Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 löst bei syrischen Flüchtlingen widersprüchliche Emotionen aus. Sie schwanken zwischen Freude, Unsicherheit sowie der Angst davor, bei einer Rückkehr wieder vor dem Nichts zu stehen. Die Fähigkeit der Menschen, zu überleben und Krisen zu überwinden, hängt wesentlich davon ab, wie es ihnen gelingt, mit diesen psychischen Belastungen ihren Alltag zu bewältigen Ziel: Das Projekt Psychische Gesundheit und Psychosoziale Unterstützung für Syrische Flüchtlinge und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden verbessert die Qualität von und den Zugang zu MHPSS-Diensten. Vorgehensweise: Dazu erarbeitet es mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Partnern bedarfsgerechtete und kontextsensible Strategien und Ansätze. Es vernetzt Handlungsträger*innen aus Staat, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um eine integrierte Versorgung mit MHPSS-Leistungen zu stärken. Zudem baut das Vorhaben durch Schulungen die Kompetenzen von Fachkräften sowie Dolmetscher*innen aus, die in der psychologischen, psychiatrischen und psychosozialen Beratung arbeiten.