Unterstützung von Binnenvertriebenen und Stärkung der Resilienz aufnehmender Kommunen in Burkina Faso
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202140721
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Burkina Faso
- Finanzierungsvolumen
- € 13.600.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 4.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.314.932,18
- Noch verfügbar
- € 6.285.067,82
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.10.2021 - 31.03.2026
- Startdatum
- 01.10.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 31.03.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère de l’Administration Territoriale et de la Mobilité
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Grundbildung; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Grundschulbildung; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Unterstützung von Binnenvertriebenen und Stärkung der Resilienz aufnehmender Kommunen in Burkina Faso (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140721; Supporting internally displaced persons and strengthening the resilience of host municipalities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140721
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Seit 2016 herrscht in Burkina Faso eine Sicherheitskrise. Sie hat zu einer massiven Fluchtbewegung innerhalb des Landes geführt. Im Frühjahr 2023 zählte das Land mehr als zwei Millionen Binnenvertriebene, davon lebt fast ein Viertel in der Region Centre-Nord. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen, Mädchen und Kinder. Die aufnehmenden Gemeinden haben zunehmend Schwierigkeiten, den Zuzug von Binnenvertriebenen zu bewältigen. Die Situation überfordert die Verwaltungen sowie sozialen Einrichtungen und gefährdet den sozialen Frieden genauso wie die wirtschaftliche Erholung der Region. Ziel: Die Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen und schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen, die in bestimmten Aufnahmegemeinden der Region Centre-Nord leben, sind verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt fördert die soziale und schulische Integration von vertriebenen Schulkindern. Lehrkräfte, Schulleitungen und Sozialarbeitende werden geschult und beraten, wie sie Binnenvertriebene stärker integrieren können. Darüber hinaus verbessert es, dass wichtige soziale Dienstleistungen für Binnenvertriebene und arme Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmegemeinden zu Verfügung stehen. Die Gemeindeverwaltungen erhalten Schulungen, um den Menschen bedürfnisgerechte Angebote bereitzustellen. Gleichzeitig werden die Gemeinden beraten, um Austauschmöglichkeiten zwischen Binnenvertriebenen und der Aufnahmebevölkerung zu schaffen. Dies soll den sozialen Zusammenhalt fördern. Für das gleiche Ziel unterstützt das Projekt Sozialdienste, lokale Medien und weitere Organisationen vor Ort beim Aufbau von Initiativen, die ebenfalls den Dialog und das Verständnis zwischen Geflüchteten und der aufnehmenden Bevölkerung ausbauen. Mithilfe des Projekts soll auch die Wirtschaft der Region wachsen: Geflüchtete und die Bevölkerung erhalten Unterstützung für Geschäftsgründungen. Verbände, Agenturen und Initiativen, die an der wirtschaftlichen Entwicklung der Region arbeiten, erhalten eine Beratung.