Förderung wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe von Binnenvertriebenen und aufnehmender Bevölkerung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202140739
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 9.400.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.883.448,91
Noch verfügbar
€ 516.551,09
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2021 - 30.04.2026
Startdatum
01.09.2021
Geplantes Enddatum
30.04.2026
Tatsächliches Enddatum
30.04.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de la Décentralisation et du Développement Local
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting economic and social participation of internally displaced persons and host population communities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140739; Förderung wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe von Binnenvertriebenen und aufnehmender Bevölkerung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140739
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der anhaltende Konflikt in der Nord- und der Südwest-Region Kameruns hat laut dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) zu mehreren Hunderttausenden Binnenvertrieben geführt. Grundbedürfnisse, einschließlich Nahrung, medizinischer Grundversorgung und Zugang zu Schulbildung, sind für Binnenvertriebene kritische Themen. Um die wirtschaftliche und soziale Teilhabe zu fördern, sind auch weitergehende Leistungen wie Berufsbildung, die Förderung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Einkommen schaffende Maßnahmen und Hilfe bei der Arbeitsmarktintegration erforderlich. Ziel: Die wirtschaftliche und soziale Teilhabe von Binnenvertriebenen und der Bevölkerung ausgewählter aufnehmender Gemeinden Kameruns, insbesondere von Frauen, ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet darauf hin: - Die wirtschaftliche Teilhabe durch Förderung von Berufsbildung, Unternehmensgründungen und Zugang zu Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern. - Die soziale Teilhabe durch Maßnahmen zur Förderung der sozialen Kohäsion, zur Stärkung von Frauen und zur Förderung des Friedens zu verbessern. - Die Kapazitäten von Partnerkommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Einrichtungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur Unternehmensentwicklung zu fördern. - Die Prinzipien „Niemanden zurücklassen und „Keinen Schaden anrichten (aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen) zu fördern. Dabei werden die spezifischen Bedarfe von Frauen, Menschen mit Behinderungen und Angehörigen von anderen benachteiligten Gruppen berücksichtigt. - In Zusammenarbeit mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und den Partnerkommunen, sozioökonomische Daten von Binnenvertriebenen und aufnehmenden Gemeinden zur generieren. - Holistische Dienstleistungen für die Überlebenden von geschlechtsbasierter Gewalt zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig mehr Sensibilität für die Ursachen zu schaffen.