Soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Rückkehrenden, Binnenvertriebenen und aufnehmender Bevölkerung in Nordostnigeri
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202140762
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Nigeria
- Finanzierungsvolumen
- € 36.330.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 19.500.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.006.288,66
- Noch verfügbar
- € 22.323.711,34
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2022 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.08.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Federal Ministry for Budget and National Planning
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Soziale Sicherung; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Rückkehrenden, Binnenvertriebenen und aufnehmender Bevölkerung in Nordostnigeri (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140762; Social and economic participation of returnees, internally displaced persons, and host communities in northeast Nigeria (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140762
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, hat anhaltende sozioökonomische Herausforderungen erlebt, besonders im Nordosten. Seit 2009 haben gewaltsame Aufstände durch Boko Haram und die Islamic State West Africa Province mehr als 36.000 Todesopfer gefordert und 2,1 Millionen Menschen vertrieben. Diese Vertreibungen haben lokale Ressourcen überlastet, die Ernährungssicherheit verschlechtert und die Armut vertieft. Am stärksten sind Frauen und marginalisierte Gruppen betroffen, da ihr Zugang zu finanziellen Mitteln und Beschäftigungsmöglichkeiten eingeschränkt bleiben. Soziokulturelle Normen haben die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen begrenzt und sie geschlechtsspezifischer Gewalt, Ausbeutung und früher Heirat ausgesetzt. Schwacher gesellschaftlicher Zusammenhalt und Misstrauen gegenüber der Regierung verschärfen die Krise weiter. Ziel: Schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen im Nordosten Nigerias habengerechten Zugang zu sozialen Sicherungssystemen, nehmen stärker am gesellschaftlichen Leben teil und sind wirtschaftlich besser eingebunden. Vorgehensweise: Das Projekt führt gezielte Maßnahmen durch, um die soziale und wirtschaftliche Teilhabe im Nordosten Nigerias zu verbessern: Es hat den Dialog unter Frauen über Geschlechterrollen gefördert und sensibilisiert Männer, einschließlich traditioneller und religiöser Autoritäten, – für Gleichberechtigung. Das Projekt arbeitet mit Ministerien, lokalen Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um Entwicklungsplanung in kommunale, regionale und staatliche Haushalte zu integrieren. Es unterstützt Frauen in der Landwirtschaft dabei, geschlechtsspezifische Stereotype zu überwinden und ihre wirtschaftliche Teilhabe zu verbessern. Das Projekt hilft staatlichen Einrichtungen, transparente Systeme der sozialen Sicherung aufzubauen. Pilotmaßnahmen umfassen Programme zum Ausstieg aus der Armut sowie flexible Notfallmechanismen, um auf Dürren oder Naturkatastrophen zu reagieren.