Resilienzstärkung für Binnenvertriebene, Rückkehrerinnen und aufnehmende Gemeinden in Baidoa Distrikt, Somalia

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202140770
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Somalia
Finanzierungsvolumen
€ 9.340.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.539.678,49
Noch verfügbar
€ 1.800.321,51
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.11.2021 - 31.10.2025
Startdatum
10.11.2021
Geplantes Enddatum
30.04.2027
Tatsächliches Enddatum
31.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Planning, Investment and Economic Development (Ministerium für Planung, Investment und wirtschaftl. Entwickl
Sektoren übergeordnet
Industrie; Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Resilienzstärkung für Binnenvertriebene, Rückkehrerinnen und aufnehmende Gemeinden in Baidoa Distrikt, Somalia (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140770; Strengthening resiliance of IDPs, returnees and host communities in Baidoa District, Somalia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140770
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der drei Jahrzehnte andauernde Konflikt hat in Somalia die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen zerrüttet. Angriffe durch die Terrormiliz Al Shabaab, häufig auftretende Umweltkatastrophen, die Covid-19-Pandemie und der Russland-Ukraine-Krieg tragen dazu bei, dass sich die humanitäre Situation verschlimmert. Zudem lassen sich immer mehr Binnenvertriebene sowie Rückkehrende in städtischen Gebieten wie Baidoa nieder. Die Ansiedlung erhöht den Druck auf bereits knappe Ressourcen und das Risiko, dass Konflikte mit aufnehmenden Gemeinden entstehen. Ziel: Die Erwerbsmöglichkeiten von Binnenvertriebenen, Rückkehrenden und der lokalen Bevölkerung – besonders von Jugendlichen und Frauen – sind in Baidoa verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben schafft bessere Rahmenbedingungen für Beschäftigung und Einkommen. Dabei fördert es die individuellen Voraussetzungen, besonders die berufliche Qualifizierung und psychosoziale Situation der Zielgruppe. Das Vorhaben arbeitet in drei Bereichen: • Es versetzt privatwirtschaftliche und staatliche Handlungsträger*innen in die Lage, die Zielgruppe zu beraten und ihre Einkommen zu fördern. So unterstützt das Vorhaben zum Beispiel das Planungsministerium in Baidoa (Ministry of Planning, Investment and Economic Development, MoPIED) und das Arbeitsministerium in Baidoa mit Personal und Schulungen. • Es erhöht zudem die individuellen Fähigkeiten der Zielgruppe, um selbstständig, als Unternehmer*in oder in einer abhängigen Beschäftigung zu arbeiten. Dafür bekommen diese Schulungen zu grundlegenden Fähigkeiten und werden im (Kleinst-)Unternehmertum sowie bei Geschäftsmodellen unterstützt. • Ferner bietet das Vorhaben niedrigschwellige psychosoziale Maßnahmen an. Dazu gehört unter anderem die Schulungen von Hebammen, damit diese Eltern bei Depressionen nach der Geburt unterstützen können. Die Angebote fördern das Selbstbewusstsein, sich wirtschaftlich zu betätigen und schaffen mehr Möglichkeiten, dass Binnenvertriebene, Rückkehrende und die lokale Bevölkerung gemeinsam wirtschaftlich handeln.