Verbesserte Lebensumstände und psychosoziale Unterstützung im Kontext von Flucht und Vertreibung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202140796
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Südsudan
Finanzierungsvolumen
€ 9.450.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.886.930,19
Noch verfügbar
€ 1.563.069,81
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2021 - 31.12.2024
Startdatum
01.10.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
entfällt
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserte Lebensumstände und psychosoziale Unterstützung im Kontext von Flucht und Vertreibung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202140796; Improved living conditions and psychosocial support in the context of forced displacement (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202140796
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Nach bewaffneten Konflikten in den Jahren 2013 und 2016 sind 2,2 Millionen Menschen aus Südsudan in die Nachbarländer geflohen. Weitere 1,6 Millionen Menschen wurden innerhalb des Landes vertrieben. Auch durch klimabedingte Krisen wie Überschwemmungen und Dürren mussten Südsudanes*innen ihre Heimat verlassen. Frauen und Kinder sind dadurch besonders schutzbedürftig: Denn Kinder- und Zwangsheiraten sowie Gewalt nehmen zu. Junge Männer können häufig ihre traditionelle Rolle als Familienernährer nicht mehr wahrnehmen. Zusätzlich hat die Mehrheit der Bevölkerung nur einen unzureichenden Zugang zu Bildung und die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei etwa 50 Prozent. Ziel: Die Ernährung sowie die wirtschaftlichen und psychosozialen Lebensumstände von Rückkehrenden, Binnenvertriebenen und Mitgliedern von aufnehmenden Gemeinden sind verbessert. Vorgehensweise: Mit dem Trainingszentrum für Ernte (Crop Training Center, CTC) in Yei, der Hochschule für Agrarwirtschaft und Betriebswissenschaft in Magwi (Magwi College of Agribusiness and Management Science, MCAMS), der Caritas Schweiz und kleinbäuerlichen Kooperativen arbeitet das Projekt in den folgenden drei Bereichen: Landwirtschaftliche Produktion fördern Das Vorhaben baut kleinbäuerliche Kooperativen aus, stellt hochwertiges Saat- und Pflanzgut sowie Betriebsmittel bereit und berät zur Ernährung. Dadurch unterstützt es die Leistungsfähigkeit von kleinbäuerlichen Haushalten, steigert ihre landwirtschaftliche Produktion und verbessert ihre Ernährung. Zugang zu Grund- und Berufsbildung schaffen Mit lokalen Bildungseinrichtungen erweitert das Projekt die Qualifizierungsmöglichkeiten für die Bevölkerung, die von Flucht und Vertreibung betroffen ist. Schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen psychosozial unterstützen Staatliche und nichtstaatliche lokale Beteiligte fördert das Vorhaben dabei, psychosoziale Unterstützung bereitstellen zu können. Sensibilisierung soll Stigmata zu psychischen Krankheiten reduzieren.