Jobpartnerschaften und Mittelstandsförderung in Tunesien II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202149326
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Tunesien
Finanzierungsvolumen
€ 18.875.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.309.634,13
Noch verfügbar
€ 6.565.365,87
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2022 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2022
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Industrie, Energie und Bergbau
Sektoren übergeordnet
Industrie; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Job partnerships and promotion of Tunisian middle class II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202149326; Jobpartnerschaften und Mittelstandsförderung in Tunesien II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202149326
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Mehr als zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling gilt Tunesien als regionaler Vorreiter der Demokratisierung. Doch vor allem unter jungen Menschen ist die Arbeitslosenquote hoch. Das Land ist weiterhin anfällig für wirtschaftliche und soziale Krisen. Dabei hat Tunesien unbestreitbare wirtschaftliche Vorteile: Die Nähe zu Europa und der hohe Bildungsgrad der Arbeitskräfte begünstigen Investitionen und Kooperationen. Um das Wirtschaftswachstum zu fördern und berufliche Perspektiven besonders für jungen Menschen zu schaffen, unterstützt die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel private Akteure dabei, langfristige Investitionen in Tunesien zu tätigen. Ziel: Durch die Unterstützung von Unternehmen gibt es mehr Arbeitsplätze in Tunesien. Vorgehensweise: Das Projekt gliedert sich in drei Handlungsfelder: Mit Unternehmen entwickelt es Ansätze, um Investitionen und neue Arbeitsplätze auszubauen. Dazu gehören unter anderem bedarfs- und marktorientierte Aus- und Weiterbildungen, Innovationsförderung und Unterstützung, um eine klimafreundliche Entwicklung in Tunesien voranzutreiben. Dabei unterstützt das Vorhaben gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups. Zusätzlich werden durch ein Förderprogramm speziell die Kompetenzen von wachstumsorientierten KMU in Tunesien gestärkt. Das Vorhaben begleitet zudem die Unternehmen im politischen Dialog, der sich mit dem gesetzlichen Investitionsrahmen und staatlichen Eingriffen befasst. Damit verbessert es – in Kooperation mit dem tunesischen Luft- und Raumfahrtverband und dem tunesischen Automobilverband – die unternehmerischen Bedingungen in der Mobilitätsbranche und stellt sicher, dass die Projektmaßnahmen langfristig wirken. Die Ansätze spiegeln die Schwerpunkte der tunesischen Industrie- und Innovationsstrategie 2035 sowie die Prioritäten des Pakts für die Wettbewerbsfähigkeit der Mobilitätsindustrie, den die tunesische Regierung und die Automobilindustrie geschlossen haben, wider.