Ergebnisbasierter Waldschutz in Amazonien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202167062
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.000.000,00
Noch verfügbar
€ 8.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.12.2023 - 30.06.2030 (geplant)
Startdatum
12.12.2023
Geplantes Enddatum
30.06.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
FUNDACAO AMAZONIA SUSTENTAVEL (FAS)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Ergebnisbasierter-Waldschutz-In-Amazonien-47733.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des Vorhabens ist es, den brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso in seinen Bemühungen zu unterstützen, die Entwaldung zu reduzieren und eine nachhaltige Nutzung der Wälder zu fördern. Es handelt sich um die zweite Phase des 2018 begonnen Vorhabens REM Mato Grosso. Das Vorhaben ist Teil des REDD Early Movers (REM) Programms, das seit 2012 ergebnisbasierte Finanzierung als Zuschüsse für verifizierte Emissionsreduktionen aus vermiedener Entwaldung nach dem UNFCCC REDD+ Mechanismus bereitstellt. In er ersten Phase konnten Emissionsminderungen in Höhe von 10 Mio. tCO2e mit umgerechnet 44,3 Mio. EUR vergütet werden. Die Zuschüsse der zweiten Phase in Höhe von 15 Mio. EUR des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie 15 Mio. GBP des Vereinigten Königreichs (Department for Energy Security + Net Zero, DESNZ) sollen dazu genutzt werden, um ergebnisbasierte Zahlungen für Emissionsreduktionen aus vermiedener Entwaldung der Jahre 2018 bis 2025 zu leisten.Die ausgezahlten Mittel werden innerhalb eines vorab vereinbarten Verteilungssystems (Benefit Sharing) in vier Subprogramme reinvestiert. Mindestens 65 % der Mittel sollen direkte Wirkungen auf der lokalen Ebene erzeugen und die Lebensbedingungen der Zielgruppe (Kleinbauern, Indigene, Sammler, Fischer, traditionelle Gemeinschaften, mittelgroße Agrarbetriebe) verbessern. Dabei steht der Aufbau entwaldungsfreier Wertschöpfungsketten und einer kohlenstoffarmen Landwirtschaft im Vordergrund. Die restlichen Mittel fließen in staatliche Maßnahmen der Entwaldungskontrolle und der Bekämpfung von Entwaldung und Waldbränden, sowie in die Stärkung des bundestaatlichen REDD+ Systems.Politischer Träger der Maßnahmen ist die Regierung des Bundesstaats von Mato Grosso, vertreten durch dessen Umweltsekretariat (SEMA). Empfänger der Mittel ist die brasilianische Nichtregierungsorganisation Fundação Amazônia Sustentável (FAS), die die Mittel verwaltet und in Kooperation mit der SEMA umsetzt.