Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten und Förderung von One Health
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167203
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 18.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.588.559,37
- Noch verfügbar
- € 14.411.440,63
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 31.01.2022 - 30.06.2029 (geplant)
- Startdatum
- 31.01.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- COMMUNAUTE ECONOMIQUE ET MONE TAIRE DE L'AFRIQUE CENTRALE
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen
- Sektoren untergeordnet
- Bekämpfung von Infektionskrankheiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Bekaempfung-Vernachlaessigter-Tropenkrankheiten-Und-Foerderung-Von-One-Health-47985.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Weltweit leiden 1,7 Milliarden Menschen in 149 Ländern an einer der 20 als vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases - NTD) definierten Krankheiten. Dabei lassen sich 40% aller Erkrankungen auf dem afrikanischen Kontinent verorten. Die Krankheiten haben oft schwere und langandauernde Verläufe und verursachen individuell und gesamtwirtschaftlich ökonomische Schäden, indem sie die Gesundheitssysteme der Länder belasten und die Erwerbsfähigkeit der Betroffenen mindern, wodurch deren Armut verfestigt wird. Auch wenn belastbare Daten dazu bisher nicht vorliegen, ist davon auszugehen, dass die mit NTD-Infektionen verbundene Schwächung des Immunsystems die Vulnerabilität der Erkrankten für schwere Verläufe von COVID-19 erhöht. Unbestritten ist in jedem Fall, dass die Überlastung der Gesundheitssysteme und die notwendigen Mobilitäts- und Kontaktbeschränkungen, welche aufgrund der COVID-19 Pandemie erlassen wurden, die NTD-Bekämpfung negativ beeinflusst haben. Aufgrund der verbreiteten Armut unter den Betroffenen wird der Erforschung und Entwicklung neuer Therapien für NTD vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zentralafrikanische WissenschaftlerInnen, die sich mit diesen Fragestellungen beschäftigen und ihre Heimatländer bei den Anstrengungen unterstützen könnten, sind oft nicht ausreichend mit der internationalen und afrikanischen Forschungsgemeinde vernetzt.Das Vorhaben unterstützt mit 18 Mio. EUR die Gesundheitsministerien der Länder der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion CEMAC auf bei der Durchführung von Programmen zur Behandlung und Kontrolle von NTD. Gleichzeitig werden lokale WissenschaftlerInnen, die sich mit diesen Fragestellungen befassen, gefördert und mit anderen ForscherInnen vernetzt. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit von Mensch und Tier, Umwelt und Gesellschaft gelegt (One Health Ansatz).