Fonds für Regionale Stabilisierung und Entwicklung in fragilen Regionen der ECOWAS MS (FZ-Fenster)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167278
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 35.250.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.285.001,00
- Noch verfügbar
- € 31.964.999,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 03.04.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 03.04.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- ECONOMIC COMMUNITY OF WEST AFRICAN STATES
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Fonds-Fuer-Regionale-Stabilisierung-Und-Entwicklung-In-Fragilen-Regionen-Der-Ecowas-Ms-Fz-Fenster-54316.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zu Stabilisierung durch nachhaltige Entwicklung in der ECOWAS Region zu leisten. Das Vorhaben ist als offenes Programm konzipiert, d.h. Interventionsländer (ECOWAS-Mitgliedsländer) und Einzelmaßnahmen werden erst im Verlauf der Durchführung ausgewählt. Um langfristig orientierte Stabilisierungseffekte vor oder nach neuen Krisen bzw. positiven Veränderungen (z.B. demokratische Transition) zu erzielen, sind vier Programmkomponenten vorgesehen. Die erste Komponente sieht die Förderung des Privatsektors und Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für Jugendliche, vor. Mögliche Aktivitäten umfassen die Erzielung kurzfristiger Beschäftigungseffekte durch arbeitsintensive Bauvorhaben als auch mittel- und langfristige Beschäftigung durch Investitionen entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten (insbesondere im Agrarsektor), Schulungen oder die Verbesserung des Marktzugangs. Die zweite Komponente hat die Verbesserung des Zugangs zu Basisdienstleistungen sowie die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit/Resilienz zum Ziel. Es können u.a. der Bau oder Rehabilitierung von wirtschaftlicher und sozialer Basisinfrastruktur finanziert werden. Begleitend zu den ersten beiden Komponenten soll im Rahmen der dritten Komponente gute Regierungsführung sowie sozialer Zusammenhalt gefördert werden. Aktivitäten können z.B. die Stärkung lokaler Governance durch partizipative Gemeindeplanung oder die Stärkung des sozialen Zusammenhalts durch lokale Konfliktlösungsmechanismen oder sozialen Dialog umfassen. Die vierte Komponente sieht eine flankierende Stärkung der regionalen, nationalen und lokalen Umsetzungskapazitäten vor.